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Ausländische UNO-Mitarbeiter haben Birma-Visum

Rangun/Bern - Fast vier Wochen nach dem Wirbelsturm in Birma haben alle ausländischen Mitarbeiter der UNO ein Visum für die betroffenen Gebiete erhalten. Es habe in der vergangenen Woche keine Probleme mehr mit den Formalitäten gegeben, meldete die UNO.

ht / Quelle: sda / Donnerstag, 29. Mai 2008 / 15:31 h

Am Mittwoch sei das letzte von 45 beantragten Visa vergeben worden, sagte Richard Horsey, UNO-Sprecher für humanitäre Einsätze, in Rangun. Dagegen warteten Helfer des Roten Kreuzes nach wie vor auf eine Zugangserlaubnis für die zerstörten Gebiete. Die meisten von 30 ausländischen Mitarbeitern in Rangun hätten noch kein Visum, sagte John Sparrow, Sprecher der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte am vergangenen Freitag bei seinem Birma-Besuch gesagt, die Junta habe ihm versichert, sie werde alle ausländischen Helfer in die Katastrophengebiete hineinlassen. Fraglich war, ob und wie diese Zusicherung umgesetzt werden würde. Nach wie vor lässt Birma keine ausländischen Militärschiffe ihre Ladung löschen.



Die ausländischen Schiffe können ihre Ladung nicht löschen. /

Ein führender US-Kommandant warnte, die seit Tagen vor der Küste kreuzenden Marineschiffe mit Hilfslieferungen könnten bald umkehren.

Schweizer Experten warten

Auch die Schweizer Helfer dürfen noch nicht in die betroffenen Gebiete reisen. Dennoch hat die Schweiz ihre Hilfe an die Opfer definitiv auf vier Millionen Franken erhöht. Die zwei Schweizer Experten warteten immer noch in Rangun auf eine entsprechende Erlaubnis, sagte Fabienne Wydler, Sprecherin der Humanitären Hilfe der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Die zwei Experten vor Ort klärten derzeit ab, wie die zusätzliche Schweizer Hilfe garantiert der notleidenden Bevölkerung zu gute kommt. Die Schweiz hatte nach der Geberkonferenz ihre Hilfe erhöht, diese allerdings an Bedingungen geknüpft: Den Helfern muss direkter Zugang in die betroffenen Gebiete gewährt und die Verteilung der Güter muss kontrolliert werden können. Diese Bedingungen konnten laut Wydler bisher eingehalten werden, wenn der Zugang auch nur Helfern von Partnerorganisationen möglich war.

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