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Googles «Wikipedia-Killer» onlineMountain View - Google hat eine Wissensplattform gestartet, die mit Wikipedia konkurriert: Knol steht seit Mittwochabend allen Nutzern zur Verfügung. Derzeit ist aber erst eine englische Version mit einigen hundert Texten verfügbar.dl / Quelle: sda / Donnerstag, 24. Juli 2008 / 22:56 h
Anders als im Online-Lexikon Wikipedia bearbeiten die Nutzer die Artikel nicht kollektiv; stattdessen rückt der Internet-Konzern einzelne Autoren in den Vordergrund.
«Wir glauben, dass man Web-Inhalte besser nutzen kann, wenn man weiss, wer was geschrieben hat», schrieb Google im offiziellen Blog.
«Moderierte Zusammenarbeit» Vollständig auf die «Weisheit der Massen» soll Knol aber nicht verzichten: Andere Nutzer können Änderungsvorschläge machen. Wenn der Autor entschieden hat, ob er diese annehmen möchte, erscheinen sie unter dem Artikel. Auf Knol wird der einzelne Autor mehr betont. /
![]() Google nennt dieses Verfahren «moderierte Zusammenarbeit». Neben der Namensnennung besteht ein zusätzlicher Anreiz für Autoren darin, dass sie Geld verdienen können: Wenn sie von Google verkaufte Anzeigen im Kontext ihrer Artikel zulassen, erhalten sie eine Umsatzbeteiligung. «Wikipedia-Killer»? Der zuständige Projektmanager von Google widersprach der Ansicht, Google habe mit Knol einen «Wikipedia-Killer» schaffen wollen. Zudem trat er Bedenken entgegen, Google werde die werbefreien Wikipedia-Artikel bei Sucheingaben künftig weiter nach hinten verbannen.
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