«Es wird auf jeden Fall ein Museum geben», sagte Projektleiter Ulf Westman am Wochenende der Nachrichtenagentur AFP: «Wir wissen aber noch nicht, wann und wo.» Ursache der Verschiebung der geplanten Eröffnung sind laut Westman Schwierigkeiten bei der Renovierung des vorgesehenen Gebäudes.
Womöglich werde das Museum sogar woanders eingerichtet werden müssen. «Wir wissen nicht, ob wir in dem geplanten Gebäude bleiben können», sagte Westman. «Das einzige, was wir sagen können, ist, dass das Museum nicht 2009 fertig sein wird.»
Aufnahmestudio für Fans
Die Pilgerstätte für Fans der Siebziger-Jahre-Musik soll unter anderem eine Disco-Tanzfläche und eine riesige Garderobe haben, in der typische ABBA-Kleidungsstücke ausgestellt werden: Overalls, Pailletten-Oberteile, Schlag- und Beutelhosen sowie Lederstiefel.
Die Erfüllung der Träume aller Fans dürfte aber der Nachbau des Aufnahmestudios der Kultband sein: Dort können die Besucher singen und mit ihrer Version berühmter ABBA-Songs wie «Money, Money, Money» oder «Waterloo» sogar aufgezeichnet werden.
Aber das ABBA-Museum kommt. /

Zwei bis drei Millionen Platten
Das Museum war bisher im Zollhaus im Stockholmer Hafen geplant und sollte am 4. Juni 2009 eröffnet werden. Im Internet wurden bereits tausende Eintrittskarten verkauft.
Obwohl die Gruppenmitglieder Björn Ulvaeus, Benny Andersson, Agnetha Fältskog und Anni-Frid Lyngstadt schon vor 25 Jahren auseinandergingen, verkaufen sie weiterhin jedes Jahr zwei bis drei Millionen Platten. Seit 1974 brachten sie es auf 360 Millionen verkaufte Alben - nur Elvis und die Beatles schafften mehr.