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Bei Bootsunglück vor Malta sterben 35 Menschen

Rom - Nach dem Flüchtlingsunglück vor der Mittelmeerinsel Malta ist die Suche nach weiteren Vermissten wegen schlechten Wetters unterbrochen worden. Am Mittwoch hatte die Küstenwache etwa zehn leblose Körper im Meer entdeckt.

bert / Quelle: sda / Donnerstag, 25. September 2008 / 14:04 h

Nach Angaben der Besatzung eines Helikopters der EU-Grenzagentur Frontex, die Ende voriger Woche ein voll besetztes und in Seenot geratenes Flüchtlingsboot in der Gegend gesichtet hatte, befanden sich mindestens 35 illegale Einwanderer an Bord. Ein Militärflugzeug und ein Schiff der maltesischen Marine hatten nach der Sichtung vergeblich nach dem Boot gesucht. Das Unglück habe sich wahrscheinlich am Wochenende ereignet, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.



Immer wieder versuchen Flüctlinge aus Afrika in mangelhaften Booten nach Europa zu gelangen. (Symbolbild) /

Es gebe jetzt kaum noch Hoffnung, Überlebende zu finden, hiess es. Unweit der italienischen Insel Lampedusa rettete ein französisches Schiff 300 Migranten an Bord eines Fischerbootes, das in Schwierigkeiten geraten war. Die Menschen wurden in ein Auffanglager auf der Insel untergebracht. Am Vormittag hatte das selbe französische Schiff weitere 65 Migranten aufgenommen.

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Zahlreiche Bootsflüchtlinge vor Malta ertrunken

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