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Demonstration in Bern - friedlicher Protest in St.Gallen

Bern/St.Gallen - Rund 250 haben sich in Bern zu einer spontanen Kundgebung versammelt. Die Teilnehmer fordern die Wahrung der Meinungsfreiheit und spielen damit auf dem von der Polizei am Dienstag aufgelösten Tibeter-Protest an.

bert / Quelle: sda / Donnerstag, 29. Januar 2009 / 21:24 h

«Wir sind empört über das völlig unverhältnismässige Vorgehen der Polizei gegen die tibetischen Demonstranten», schreiben die Veranstalter in einer Mitteilung. Die Tibeter und ihre Sympathisanten hätten sich völlig friedlich verhalten. Dennoch habe die Polizei einige verhaftet und andere weggewiesen. Eine ähnliche Situation präsentiere sich in anderen Schweizer Städten, namentlich in Genf, wo eine Anti-WEF-Kundgebung verboten worden sei. In Solothurn seien WEF-Kritiker mit Gummischrot an der Durchführung einer Kundgebung gehindert worden, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Kundgebung wird unter anderem von der Jungen Alternative JA!, attac, dem Grünen Bündnis und der JUSO Schweiz unterstützt.

Spontane Kundgebung

Bei der Demonstration in der Berner Innenstadt handelt es sich um eine Spontankundgebung, die keine Bewilligung benötigt, wie die städtische Sicherheitsdirektion mitteilte. Die Demonstration verlief friedlich, Polizeikräfte waren keine zu sehen.



Für die Wahrung der Meinungsfreiheit - auch während dem WEF. /

Ebenfalls rund 100 Personen haben in St. Gallen friedlich gegen das World Economic Forum (WEF) demonstriert. Der Protestmarsch war von den Behörden bewilligt worden. Die Polizei beobachtete die Demonstration. Organisiert worden war die Kundgebung vom St. Galler Anti-WEF-Bündnis, dem unter anderem die Jungen Grünen und die Jungsozialisten angehören. Mit Transparenten und Lautsprechern zogen die WEF-Gegner vom Bahnhofplatz durch die Gassen der Innenstadt und wieder zurück. Es kam zu keinen Zwischenfällen.

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