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Prozess gegen Internet-Piraten eröffnet Stockholm - Der Prozess gilt als wegweisend: Darf die schwedische Tauschbörse «Pirate Bay» es Internet-Nutzern ermöglichen, untereinander Raubkopien auszutauschen? Die Betreiber argumentieren, sie hätten keinen einzigen Film oder Song auf den eigenen Servern.
ht / Quelle: sda / Montag, 16. Februar 2009 / 11:00 h
Tatsächlich vermittelt «Pirate Bay» nur zwischen den Mitgliedern und hilft ihnen, das Gesuchte auf den Computern anderer Nutzer zu finden und von dort zu laden. Einen solchen Dienst nennt man BitTorrent.
Der Name «torrent» - englisch für reissender Strom - kommt nicht von ungefähr: Mit diesem Verfahren lassen sich grosse Datenmengen besonders effizient verteilen.
Inhalte werden dabei nicht als Ganzes angeboten, sondern in mehreren Häppchen. «Pirate Bay» verwaltet auf seinen Servern nur die Informationen, wo welche Dateien verfügbar sind.
«peer-to-peer»-Netzwerk Sobald ein Nutzer Teile eines Films oder eines Musikalbums auf seiner Festplatte hat, gibt die bei ihm installierte Software die Datei für den Zugriff anderer Mitglieder - der sogenannten peers - frei. Damit verbreitet jeder Teilnehmer die Dateien automatisch weiter, während er noch den Rest eines Films oder Programms herunterlädt. Da die Inhalte nicht von einer einzigen Quelle, sondern mehreren Nutzern stammen, spricht man auch von einem «peer-to-peer»-Netzwerk (P2P). «Pirate Bay» sei die weltweit grösste Torrent-Tauschbörse, erklärt der Weltverband der Musikindustrie IFPI (International Federation of Phonographic Industry).«Pirate Bay» gilt als eine der grössten Internet-Tauschbörsen der Welt. /
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