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Tierschützer sind unzufrieden mit neuer DatenbankBern - Tierversuche bleiben ein heiss umstrittenes Thema, wie zwei Anhörungen zur Überwachung der Versuche zeigen. Die Tierschützer kritisieren insbesondere die Datenbank, die eingeführt werden soll.tri / Quelle: sda / Dienstag, 14. April 2009 / 11:24 h
Der Schweizer Tierschutz (STS) begrüsst grundsätzlich die Einführung einer zentralen Datenbank, um die Transparenz zu verbessern. Er stört sich allerdings daran, dass der Bund die aus Steuergeldern finanzierte Datenbank nicht öffentlich zugänglich machen will.
Lediglich die Verwaltung und die Forscher selber - wenn es sich um ihre eigenen Daten handelt - erhalten Zugriff auf die Daten. Für den Schweizer Tierschutz ist dies «Geheimniskrämerei».
Kein Zugang für Versuchskommissionen
«Wie sollen Forschende so erkennen, ob ähnliche Projekte bereits andernorts geplant oder am Laufen sind?» fragen AnimalfreeResearch, Ärzte für Tierschutz in der Medizin, die Stiftung für das Tier im Recht, die Schweizer Liga gegen Vivisektion sowie der Tierschutzbund. Die Datenbank soll für mehr Transparenz bei Tierversuchen sorgen. /
![]() Besonders unverständlich finden es die Organisationen, dass die kantonalen Versuchskommissionen keinen Zugang erhalten sollen. Diese seien es schliesslich, welche die Notwendigkeit von Tierversuchen beurteilen müssten. Die Vereinigung der Schweizer Kantonstierärztinnen und Kantonstierärzte verteidigen das Vorgehen des Bundes. Die Informationen seien sensibel und nicht für jedermann bestimmt, sagte Präsident Pierre-Francois Godat auf Anfrage. Die Ethikkommission der Schweizerischen Akademien der Wissenschaften stimmt dem neuen elektronischen Informationssystem zur Verwaltung der Tierversuche zu. Dieses werde eine verbesserte Verwaltung des Tierversuchswesens zur Folge haben.
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