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Isinbajewa stiehlt Bolt die ShowStabhochspringerin Jelena Isinbajewa hat bei «Weltklasse Zürich» Superstar Usain Bolt (23) die Show gestohlen. Die 26-Jährige aus Wolgograd stellte im mit 26'000 Zuschauern ausverkauften Letzigrund mit 5,06 m ihren 27. Weltrekord auf.ht / Quelle: Si / Freitag, 28. August 2009 / 21:42 h
Unglaublich: Eine Woche nach ihrem unglücklichen Auftritt bei den WM in Berlin, wo sie mit einem Nuller die bitterste Niederlage ihrer Karriere erlitten hatte, sprang die 27-jährige Russin so hoch wie noch nie eine Frau.
Weltrekord im ersten Versuch 4,71 und 4,81 bewältigte Isinbajewa jeweils im ersten Versuch. Damit hatte sie den Zürcher Wettkampf bereits zu ihren Gunsten entschieden. Weltmeisterin Anna Rogowska, die Isinbajewa in diesem Jahr schon zweimal besiegt hatte, wurde mit 4,76 Zweite. Danach liess Isinbajewa auf die neue Weltrekordhöhe von 5,06 legen - und übersprang diese Höhe zur Verbüffung der 26'000 Zuschauer gleich im ersten Anlauf. Auch für Fachleute kam dieser Explpoit eher überraschend, denn Isinbajewa hatte in dieser Saison «geschwächelt» wir seit Jahren nicht mehr.Jubel ohne Grenzen Und bei Isinbajewa kannte der Jubel fast keine Grenzen. Hatte sie in Berlin Tränen des Ärgers vergossen, so waren es in Zürich Tränen der Freude.Jelena Isinbajewa vor ihre Rekordsprung. /
![]() Geschafft: Der neue Weltrekord im Stabhochsprung. /
![]() Jelena Isinbajewa feiert ihren Weltrekord im Stabhochsprung. /
![]() Jelena Isinbajewa und Usain Bolt. /
![]() «Ich wusste, dass ich Weltrekord springen konnte», sagte sie, und sie habe sich nach Berlin frisch gefühlt, weil sie «dort nichts gemacht habe». Nach ihrem zweiten Olympiasieg im vergangenen Jahr in Peking hatte der chinesische Sportausrüster Li Ning die Motivationsprobleme von Isinbajewa mit einem Millionen-Vertrag ausgeräumt. «Ich konnte nicht widerstehen, das Angebot war zu verlockend», erzählte die Russin, die daran gedacht hatte, mit dem Leistungssport aufzuhören und eine Familie zu gründen. Jackpot Die ersten Auftritte im chinesischen Drachenlook in diesem Jahr gelangen allerdings nicht ganz nach Wunsch. Immerhin: Die Russin befindet sich mit fünf Siegen in allen bisherigen fünf Golden-League-Meetings noch unter dem Trio, das noch im Rennen liegt um einen Anteil am Jackpot (1 Mio Dollar). Bolt stand für einmal nur vor dem Wettkampf im Mittelpunkt. Zwar wurde der jamaikanische Weltrekordhalter und dreifache Weltmeister von Berlin über 100 m seiner Favoritenrolle gerecht, das Duell gegen Landsmann Asafa Powell (9,88) gewann er aber nur in für ihn bescheidenen 9,81. Neben Richards und Bekele stellten beim fünften von sechs Golden-League-Meetings auch Speerwerfer Andreas Thorkildsen (91,28) und Hürdensprinterin Dawn Harper (12,46) fünf Tage nach Abschluss der Weltmeisterschaften in Berlin Jahresweltbestmarken auf. Mit Anna Rogowska (Stab), Mbulaeni Mulaudzi (800 m), Ryan Brathwaite (110 m Hürden), Yusuf Saad Kamel (1500 m), Brigitte Foster-Hylton (100 m Hürden) und Shelly Ann-Fraser (100 m) kassierten in Zürich sechs Weltmeister von Berlin eine Niederlage.
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