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Krise wirkt «verheerend» auf Hunger in der Welt

Rom - Die Weltwirtschaftskrise hat «verheerende» Auswirkungen auf den Hunger in der Welt. Die Zahl der Hungerleidenden stieg 2009 als Folge der Krise auf 1,02 Milliarden - den höchsten Wert seit 1970.

fest / Quelle: sda / Mittwoch, 14. Oktober 2009 / 11:41 h

Dies geht aus dem diesjährigen Bericht der UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) hervor, der in Rom publiziert wurde. Demnach leidet heute statistisch jeder sechste Mensch auf der Welt unter Hunger und Unterernährung, insgesamt 100 Millionen Menschen mehr als 2008. Die Auswirkungen der Krise auf den Welthunger seien «katastrophal», sagte Jacques Diouf, Generaldirektor der FAO, und forderte die Regierungen der Industrieländer auf, sich stärker gegen den Hunger einzusetzen. «Was fehlt, ist der politische Wille, den Hunger für immer auszumerzen», kritisierte der FAO-Direktor. Dabei seien die technischen und ökonomischen Voraussetzungen durchaus gegeben.



«Was fehlt, ist der politische Wille, den Hunger für immer auszumerzen», so FAO-Direktor Diouf. /

So wie die Mächtigen der Welt «schnell, gemeinsam und kraftvoll» auf die Weltwirtschaftskrise reagiert hätten, sei nun «derselbe starke Einsatz gefragt, um den Hunger zu bekämpfen». An diesem Freitag findet der Welternährungstag statt. Er soll darauf aufmerksam machen, dass weltweit Millionen Menschen an Hunger leiden. Die meisten unterernährten und hungernden Menschen leben in Entwicklungsländern, die Mehrheit von ihnen (642 Millionen) in Asien und in der Pazifik-Region. 15 Millionen sind in den Industrieländern betroffen.

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 Kommentare lesen (6 Beiträge)
· Ja, Midas, das scheint...thomySo, 18.10.2009 22:50
· Lieber ThomyMidasSo, 18.10.2009 01:03
· Midas, ich weiss auch...thomySa, 17.10.2009 22:43
· NachtragMidasSa, 17.10.2009 19:21
· Zum weinenMidasSa, 17.10.2009 18:27
· ZynischjorianSa, 17.10.2009 05:44
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