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Regeln für Begräbnisse in Italien verbieten Verstreuen von Asche Rom - Die italienischen Bischöfe wollen am 9. November neue Regeln für Begräbnisse veröffentlichen. Wie die römische Tageszeitung «La Repubblica» berichtete, soll unter anderem ein Verbot für das Verstreuen der Asche der Verstorbenen ausgesprochen werden.
zel / Quelle: sda / Freitag, 30. Oktober 2009 / 13:37 h
Das anonyme Verstreuen von Asche läuft nach Ansicht der Kirchenvertreter der Sinnausrichtung des christlichen Glaubens zuwider. «Die Bischöfe befürchten die Verbreitung eines neuheidnischen Geistes, der die Aschenverstreuung als Union des Verstorbenen mit dem 'grossen Geist' der Mutter Erde betrachtet», schrieb die Zeitung.
Keine Urnen mehr zu Hause Verboten werde den Hinterbliebenen auch das Aufbewahren der Asche in einer Urne, um diese zu Hause aufzustellen. Die Bischöfe bewerteten dies als «Privatisierung und Banalisierung» des alten Rituals, den Toten zum Friedhof zu begleiten und den Abschied der Gemeinschaft zu zelebrieren. Feuerbestattungen von Katholiken sollen dagegen weiterhin zugelassen werden. Die italienischen Bischöfe wollen am 9. November neue Regeln für Begräbnisse veröffentlichen. (Archivbild) /
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