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Hitzfeld plant mentales Training mit der Nati Nationalcoach Ottmar Hitzfeld zeigte sich am Samstag nach Spielschluss trotz der 0:1-Niederlage gegen Norwegen und der Pfiffe aus dem Publikum ausserordentlich milde gestimmt. «Es war trotz allem aufschlussreich.»
René Baumann, Genf / Quelle: Si / Sonntag, 15. November 2009 / 14:21 h
Ottmar Hitzfeld, wie bilanzieren Sie diese Leistung gegen Norwegen?
Ottmar Hitzfeld: «Nun, es war ein Testspiel, und so haben wir auch gespielt. Ich habe getestet und einige Umstellungen vorgenommen. Wir spielten gegen einen sehr unangenehmen Gegner. Norwegen kann hervorragend verteidigen, wir brauchten Geduld und warteten auf eine Chance zum Torerfolg.» «Es war dann blöd, dass das Gegentor unmittelbar nach der Pause zu einem ungünstigen Zeitpunkt fiel. Danach waren wir bemüht und zeigten ein paar gute Aktionen. Leider fehlte die Qualität beim letzten Pass und auch die Flanken kamen nicht immer an. Offensiv waren wir zu harmlos.» Also eine ungenügende Leistung Ihrer Mannschaft?Hitzfeld: «Nein, ich war trotzdem zufrieden, dass wir dieses Spiel noch gehabt haben. Es war aufschlussreich und ich werde es genau analysieren. Wir bekommen ja nicht mehr viele Gelegenheiten zum testen. Jede Minute, die ein Spieler absolviert, ist wichtig und aussagekräftig.» Was sagen Sie zu den neuen Spielern Schwegler, Barmettler und Bunjaku?Hitzfeld: «Pirmin Schwegler hat ein gutes Spiel gemacht und einige gute Ansätze gezeigt, auch wenn noch einige Fehlpässe dabei waren. Seine Spielintelligenz war zu sehen.Gemäss Ottmar Hitzfeld war Norwegen ein Test und ensprechend habe die Mannschaft gespielt. (Archivbild) /
![]() Er steht noch am Anfang seiner Karriere und hat Potenzial. Dies zu sehen, war für mich das Wichtigste.» «Auch mit Heinz Barmettler bin ich zufrieden. Es war für ihn nicht einfach gegen Carew, diesen Hünen mit der grossen Erfahrung. Er steigerte sich nach anfänglicher Nervösität. Albert Bunjaku versuchte, sich sofort zu integrieren. Er war viel in Bewegung und wollte immer angespielt werden. Dann hatte er Pech mit seinem Schuss, der nur knapp vorbei ging. Ich bin an und für sich zufrieden mit ihm, er war noch am torgefährlichsten.» Die spielerische Qualität ist weiter ein Problem. Hitzfeld: «Wir haben spielerische Fortschritte gemacht. Denn es war schwer gegen Norwegen mit seinen starken Verteidigern. Da haben sich schon andere die Zähne ausgebissen. Wir haben uns das Leben aber selber schwer gemacht und müssen uns vor allem in der Präzision verbessern.» Jetzt kommt eine lange Winterpause. Was machen Sie in den fast vier Monaten ohne Mannschaft?Hitzfeld: «Ich werde sie im mentalen Bereich trainieren.»
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