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Mit Google Chrome Lesezeichen synchronisieren

Die Lesezeichen-Synchronisation ist bei der Entwickler-Version von Chrome 4 kein verstecktes Feature mehr. Ausserdem gibt es nun eine Alpha-Version von Xmarks für Google Chrome.

Markus Weidner / Quelle: teltarif.ch / Mittwoch, 18. November 2009 / 14:47 h

Im Sommer hat Google eine erste Entwickler-Version des Chrome-Browsers 4 veröffentlicht. Vorteil dieser neuen Chrome-Version soll unter anderem die Möglichkeit sein, Lesezeichen mit dem eigenen Google-Konto zu synchronisieren - eine Funktion, die es ohne Zusatz-Software bislang nur beim Opera-Browser gab.

In den ersten Testversionen von Chrome 4 war das Synchronisations-Feature noch versteckt. Nur über einen Trick konnte die Funktion aktiviert werden. Das hat der Internet-Konzern für die aktuelle Test-Version von Chrome 4 jedoch geändert. Nach einem Update oder nach der Neu-Installation wird der Nutzer über eine Text-Einblendung über das neue Leistungsmerkmal informiert.

Synchronisation nur mit Google-Konto

Wie bisher wird zur Nutzung ein Google-Konto benötigt. Wer eine Google-Mail-Adresse besitzt, kann sich mit dieser inklusive dem dazu gehörenden Passwort am Dienst anmelden. Anschliessend werden die im Browser gespeicherten Favoriten auf das Google-Konto übertragen.

Sind dort bereits Lesezeichen gespeichert, so werden alle Einträge zuammengeführt.



Neue Features für Google Chrome. /

Installiert man auf einem zweiten Rechner die aktuelle Vorab-Version von Google Chrome 4, so können die Lesezeichen auch dort genommen werden. Darüber hinaus stehen sie auch online - nach der Einwahl ins jeweilige Google-Konto - zur Verfügung, so dass sich die Einträge auch mit anderen Browsern nutzen lassen.

Xmarks für Chrome im Alpha-Test

Zudem ist inzwischen eine Alpha-Version von Xmarks für Google Chrome verfügbar. Mit Xmarks lassen sich am Windows-PC Lesezeichen des Internet Explorer und von Mozilla Firefox synchronisieren - auch rechnerübergreifend. Für den Mac steht Xmarks zur Synchronisation der Safari- und Firefox-Favoriten bereit. Das Angebot ist kostenlos.

Der Anbieter weist darauf hin, dass sich die Software für Google Chrome noch in einer frühen Alpha-Phase befindet, bei der es noch zu technischen Problemen kommen kann. Zudem muss - wie für den Google-eigenen Synchronisationsdienst - die aktuelle Entwickler-Version des Chrome-Browsers verwendet werden, die erstmals auch Erweiterungen erlaubt.

Vorteil des Xmarks-Dienstes ist die browserübergreifende Synchronisation der Bookmarks. So können im Internet Explorer hinzugefügte Seiten auch mit Mozilla Firefox oder Google Chrome und umgekehrt genutzt werden. Im Test funktionierte die Synchronisation zunächst einwandfrei.


Links zum Artikel:

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