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Arroyo nach Massaker auf den Philippinen unter DruckManila - Nach dem Massaker auf den Philippinen mit mindestens 57 Toten hat Präsidentin Gloria Arroyo harte Strafen für die Täter angekündigt. In einer Erklärung sprach sie von einem «Akt äusserster Unmenschlichkeit».smw / Quelle: sda / Mittwoch, 25. November 2009 / 08:42 h
Die Verantwortlichen für das Massaker würden der Justiz nicht entkommen, erklärte Arroyo. Sie rief den Mittwoch zum nationalen Trauertag aus.
Die Staatschefin steht unter grossem Druck, nachdem die Ermittler ein Mitglied ihrer Regierungskoalition zu einem der Hauptverdächtigen erklärten. Demnach führte der Bürgermeister der Stadt Datu Unsay in der unruhigen Südprovinz Maguindanao die Todesschwadron an.
Bei dem Bürgermeister handelt es sich um Andal Ampatuan Jr., Sohn des gleichnamigen Provinzgouverneurs. Beide gehören der Koalition von Präsidentin Arroyo an.
Ampatuan sen.
Die Zahl der Toten ist nach dem Massaker auf den Philippinen auf 57 gestiegen. (Archivbild)
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![]() strebte für seinen Sohn die Nachfolge als Provinzgouverneur an. Arroyos Berater forderte die Verdächtigen auf, sich zu stellen und mit den Behörden zusammenzuarbeiten. Hundert bewaffnete Angreifer Bisherigen Ermittlungen zufolge sollen die etwa hundert bewaffneten Angreifer zu den Anhängern des amtierenden Gouverneurs zählen. Dieser wollte demnach den Vizebürgermeister von Buluan, Esmael Mangudadatu, daran hindern, seine Kandidatur für die Gouverneurswahl im Mai 2010 einzureichen. Unter den Toten waren auch zwölf Journalisten und acht weitere Medienmitarbeiter, wie die in Belgien ansässige Organisation International Federation of Journalists (IFJ) mitteilte. Das Massaker vom Montag zählt zu den blutigsten Attacken auf Journalisten überhaupt.
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