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Tessiner Privatklinik soll Berlusconis Narben entfernen

Rom - Nach vier Nächten im Spital ist der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi aus der Mailänder Klinik San Raffaele entlassen worden. Er will sich nun in einer Tessiner Privatklinik die Narben in seinem Gesicht entfernen lassen.

tri / Quelle: sda / Donnerstag, 17. Dezember 2009 / 12:41 h

Der Premier habe eine «ruhige und schmerzfreie Nacht» hinter sich, berichtete sein persönlicher Arzt, Alberto Zangrillo. Berlusconi verliess das Spital in einem Auto und winkte einigen Anhängern zu, die davor auf ihn warteten. Die linke Gesichtshälfte und die Nase des 73-Jährigen waren verbunden. In einer Pressemitteilung bedankte sich Berlusconi nach seiner Entlassung für die Genesungswünsche, die er aus aller Welt erhalten habe. Der Premier fuhr zunächst zu seiner Villa in Arcore ausserhalb Mailands.



Silvio Berlusconi wurde aus dem Spital entlassen. (Archivbild) /

Mehrere Fernsehteams warteten dort auf ihn. Vor dem Eingang der Villa wurde ein grosses Spruchband mit dem Schriftzug «Willkommen zurück!» ausgerollt. Klinik ist ihm bestens bekannt

Danach plant Berlusconi einen Aufenthalt in der Schweiz. Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA, die sich auf Schweizer Quellen bezog, will sich Berlusconi in den nächsten Tagen in die Tessiner Klinik «Ars Medica» zurückziehen, um sich die Narben nach dem Angriff entfernen zu lassen. Der Ministerpräsident kennt die Klinik im Tessiner Gravesano bereits: Er hatte sich dort 2003 einigen Schönheitsoperationen unterzogen. Ein 42-jähriger Mann hatte Berlusconi am Sonntag bei einer Parteiveranstaltung in Mailand mit einer Alabaster-Miniatur des Mailänder Doms ins Gesicht geschlagen. Der Premier erlitt eine Unterlippen-Verletzung und eine Nasenfraktur.


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