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Virtueller Touchscreen von Light Touch

Cambridge/Las Vegas - Das britische Unternehmen Light Blue Optics (LBO) hat anlässlich der Consumer Electronics Show (CES) ein System vorgestellt, das auf beliebigen ebenen Oberflächen einen virtuellen Zehn-Zoll-Touchscreen erzeugt.

bert / Quelle: pte / Donnerstag, 7. Januar 2010 / 16:19 h

Zur Darstellung des Touchscreens nutzt Light Touch dabei eine Laserprojektionstechnologie, während die Bedienung mittels Infrarot-System erfasst wird. Light Touch verspricht Usern die Möglichkeit intuitiv per Touch-Bedienung mit Inhalten zu interagieren, so, wie sie es von mobilen Geräten wie Smartphones gewohnt sind. Bei dem im Rahmen der CES vorgestellten System handelt es sich um ein Referenzprodukt, das OEMs und Partnern zugänglich gemacht wird. Auf eine Markteinführung wird laut LBO mit Partnern wie Adobe, Foxconn, Microsoft, Micro und Toshiba hingearbeitet.

Laserprojektion und Infrarot-Sensorik

Die in Light Touch verbaute HLP-Technologie (holographische Laserprojektion) ermöglicht laut Unternehmen eine helle, hochwertige WVGA-Videowiedergabe. Der für die LBO-HLP genutzte Laser ist dabei ungefährlich für die Augen. Dank eines sehr breiten Projektionswinkels sei ein grosses Bild nahe an der Optik möglich. So entsteht beispielsweise auf einer Tischplatte, wo das Light Touch-System steht, ein virtueller Touchscreen.



Virtuelles Zehn-Zoll-Display für intuitive Interaktion. /

Die Interaktion erfolgt durch Berühren des virtuellen Bildes, wozu eine Infraroterkennung zum Einsatz kommt. Mittels Bluetooth und WLAN wird nicht nur die Verbindung zu anderen Geräten unterstützt. LBO verweist auch auf Applikationen, die direkt auf das Internet zugreifen, etwa in den Bereichen soziale Netzwerke, Media Sharing oder auch elektronischer Verkaufsstellen. Da Light Touch Flash Lite 3.1 unterstützt, könnte eine grosse Entwickler-Community schnell Apps erstellen.

Zwei Stunden Akkulaufzeit

Der integrierte Flash-Speicher von Light Touch fällt mit zwei Gigabyte eher begrenzt aus, kann aber mittels MicroSD-Karte erweitert werden. Das Gerät kann laut Hersteller per Stromnetz oder Akku betrieben werden, wobei letzterer eine Laufzeit von zwei Stunden verspricht. Dazu, wann genau Endkundengeräte auf Basis von Light Touch zu erwarten sind, gibt es seitens LBO allerdings noch keine Angaben. Ebenso wenig gibt es Details dazu, mit welchen Kosten die Interaktionstechnologie letztendlich verbunden ist.

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