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Papst besucht die grosse Synagoge von Rom Rom - Papst Benedikt XVI. hat bei einem historischen Besuch in der Grossen Synagoge von Rom die Politik des Vatikans angesichts der Judenverfolgung unter den Nazis verteidigt.
zel / Quelle: sda / Sonntag, 17. Januar 2010 / 21:22 h
Auch der Vatikan habe Juden während des Zweiten Weltkriegs geholfen, dies sei häufig «im Verborgenen» geschehen, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche.
Der Papst rief die Juden zu Aussöhnung und Dialog auf. Auch die Erinnerung an die damalige Zeit müsse dazu führen, «dass wir unsere Bindungen verstärken, die uns einen», damit «Verstehen und Respekt» weiter wachsen können, sagte Benedikt XVI.
Er hatte zuvor vor einer Erinnerungsplakette für die mehr als tausend Juden verharrt, die während des Zweiten Weltkrieges aus Rom von den Nazis deportiert worden waren. Dabei wurde ein Kranz niedergelegt.
Vertiefung des Dialogs zwischen Juden und Katholiken Der Besuch der Synagoge durch das Oberhaupt der katholischen Kirche sollte der Vertiefung des Dialogs und der Freundschaft zwischen Juden und Katholiken dienen. Die Visite war aber wegen der Kontroverse um die Seligsprechung von Pius XII. durch Benedikt XVI. umstritten. Der Papst ruft die Juden zu Aussöhnung und Dialog auf. (Archivbild) /
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