Dass es etwas länger dauerte als bei solchen Mega-Events üblich - AC/DC-Karten waren Anfang Monat nur 12 Minuten im Angebot - liegt laut dem Konzertveranstalter Good News daran, dass erstmals Name und Wohnort angegeben und von den Vorverkaufsstellen kontrolliert werden mussten.
Unrechtmässig bestellte Tickets - pro Käufer sind nur 4 erlaubt - gelangten laufend wieder in den Verkauf, versicherte Good News.
Der Frust war beim U2-Vorverkauf trotz der angeblich zwei Stunden Dauer nicht geringer als beim 12-minütigen Schnellverkauf der AC/DC-Tickets: In Zürich und Bern beispielsweise waren schon nach 15 bis 20 Minuten am Schalter keine Karten mehr zu haben. Und auch der Internet-Zugang zu Ticketcorner war kurz nach 8 Uhr überlastet.
Alle wollen U2 sehen. /

Teurer Wiederverkauf
Nicht jeder Käufer war am Konzert interessiert: Manche verkauften ihre Tickets gleich schon in der Warteschlange zu überhöhten Preisen weiter, berichtete «20 Minuten Online».
Und auf Internetplattformen wurden schon zwei Tage vor dem Start des Vorverkaufs Tickets angeboten. Heute Donnerstag schliesslich priesen allein auf ricardo.ch fast 500 Verkäufer je 1 bis 8 Tickets an, zusammen also etwa 2000.
Dass viele Angebote unseriös sind, erkennt man unter anderem daran, dass die genaue Bezeichnung der Kartenkategorie fehlt. Im Original kosteten Stehplätze je nach Kategorie 45, 85 oder 380 Franken - ein wesentlicher Unterschied, wenn man bei bis zu 500 Franken teuren Plätzen mitbieten will.