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Frauentanz aus dem Orient

Orientalischer Tanz klingt geografisch sehr weiträumig. Je nach Land und dort wiederum je nach Region wird der orientalische Tanz unterschiedlich getanzt.

zel / Quelle: news.ch mit Agenturen / Freitag, 5. Februar 2010 / 11:06 h

Der orientalische Tanz, den Hanna Baumann seit acht Jahren in St.Gallen , Rorschach und Appenzell unterrichtet, kommt aus Ägypten. Einem nordafrikanischen Land entspricht es, eine tiefe Erdverbundenheit in seinem Tanz zum Ausdruck zu bringen. Das heisst die Elemente des Loslassens sind Hauptmerkmal dieses faszinierenden Wirbelsäulen-Beckentanzes, der bei uns unter dem Namen Bauchtanz bekannt ist. Jede Bewegung baut sich aus Spannung und Loslassen auf. Legt man im Tanz das Gewicht vermehrt auf die Spannung, wirkt die Bewegung klassisch-gehalten. Liegt hingegen die Aufmerksamkeit im Loslassen, entsteht eine erdig-afrikanische Bewegung.



Der orientalische Tanz, den Hanna Baumann seit acht Jahren in St.Gallen , Rorschach und Appenzell unterrichtet, kommt aus Ägypten. /

Zwischen diesen zwei Polen bewegt sich der orientalische Tanz in allen Nuancen.

Unendliche Bewegungsvielfalt

Das faszinierende Spiel mit den feinsten Abstufungen zwischen Spannung und Loslassen erweitert das Körperbewusstsein. Tänzerisch ausgedrückt, entsteht eine unendliche Bewegungsvielfalt - zu vergleichen mit der Musik. Die Anzahl Noten sind begrenzt. Wie der Musiker diese Noten zusammenstellt und in Länge, Betonung, Pausen usw. mit ihnen spielt, lässt ihn jedoch immer neue Melodien kreieren. Und so wie der Musiker seine Melodie spielt, so spielt die Tänzerin im orientalischen Tanz die Bewegungen. Im Alltag liegen Spannung und Anspannung nahe beieinander. Der orientalische Tanz bietet jeder Frau in jedem Alter die Möglichkeit spielerisch loszulassen und sich im Tanz kreativ auszudrücken.

Links zum Artikel:

Tanz im Orient: Spiel der Bewegung




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