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EM-Quali 2012 - Hitzfeld vs. Capello

Die Schweiz spielt in einer Fünfergruppe mit England um die Qualifikation für die Europameisterschaft 2012.

bert / Quelle: Si / Sonntag, 7. Februar 2010 / 12:56 h

Der Weg an die EM 2012 ist für die Schweiz mutmasslich schwerer als an die WM nach Südafrika. England, Bulgarien, Wales und Montenegro sind die Gegner in der Gruppe G. Die Schweiz wurde im mächtigen Kulturpalast von Warschau vom ukrainischen EURO-Botschafter und früheren Weltklassestürmer Andrej Schewtschenko aus Topf 2 dieser Poule zugelost.

Hohe Hürden

Die Schweiz muss Gruppensieger werden oder der beste der neun Gruppenzweiten sein, um sich direkt zu qualifizieren. Die Hürden sind hoch - höher als in der letzten WM-Qualifikation, als der Schweiz aus dem Topf der Top-Teams Griechenland zugelost wurde. Diesmal heisst der Favorit England, das unter dem italienischen Star-Trainer Fabio Capello erstaunliche Fortschritte erzielte und mit neun Siegen in zehn Spielen die WM-Qualifikation souverän meisterte. In Südafrika gehören die Engländer dank Spielern wie John Terry, Frank Lampard, Steven Gerrard und Wayne Rooney zu den Top-Favoriten. Unangenehm sind auch die auf dem Papier leicht schwächer als die Schweiz eingestuften Mannschaften. Bulgarien mit dem ManU-Stürmer Dimitar Berbatov und dem früheren Servette-Spieler Martin Petrov wurde in den letzten vier Jahren unter Wert geschlagen. Dieses Team hat (spielerisches) Potenzial und ist nicht nur im Schlechten sondern an gelungenen Tagen auch im Guten zu allem fähig. Vor rund einem Jahr erreichte die Schweiz in einem Testspiel in Genf gegen die Bulgaren bloss ein Remis (1:1).

Gefährliche Aussenseiter

Die Aussenseiter der Gruppe sind Wales und Montenegro. Gerade auswärts ist diesen Mannschaften jedoch nur schwer beizukommen. Die Waliser mit einigen England-Professionals im Kader spielen im grossen, 76'000 Zuschauer fassenden Millennium-Stadium in Cardiff. Die Montenegriner nehmen erst zum zweiten Mal an einer Qualifikation teil. Bei der Premiere hielten sie sich in einer Gruppe mit Weltmeister Italien, Irland und Bulgarien achtbar. In zehn Partien verlor Montenegro bloss dreimal. Die junge Mannschaft um den Fiorentina-Mittelfeldspieler Stevan Jovetic und den Roma-Stürmer Vucinic hat gewiss noch Steigerungspotenzial. Verbandspräsident Montenegros ist der frühere Milan- und Jugoslawien-Regisseur Dejan Savicevic, trainiert wird das Team von Zlatko Kranjcar (Kro). Die Ausscheidungsspiele beginnen am 3./4. September 2010 und enden mit den Barrage-Partien am 15.



Nach der WM ist vor der EM. /

November 2011.

Gruppeneinteilung:


Gruppe A. Deutschland, Türkei, Österreich, Belgien, Kasachstan, Aserbaidschan. Gruppe B. Russland, Slowakei, Irland, Mazedonien, Armenien, Andorra. Gruppe C. Italien, Serbien, Nordirland, Slowenien, Estland, Färöer. Gruppe D. Frankreich, Rumänien, Bosnien-Herzegowina, Weissrussland, Albanien, Luxemburg. Gruppe E. Holland, Schweden, Finnland, Ungarn, Moldawien, San Marino. Gruppe F. Kroatien, Griechenland, Israel, Lettland, Georgien, Malta. Gruppe G. England, Schweiz, Bulgarien, Wales, Montenegro. Gruppe H. Portugal, Dänemark, Norwegen, Zypern, Island. Gruppe I. Spanien, Tschechien, Schottland, Litauen, Liechtenstein. Die neun Gruppensieger sowie der beste Zweite qualifizieren sich direkt. Die anderen Gruppenzweiten bestreiten die Barrage.

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