Mittwoch, 10. März 2010
VADIAN.NET, St.Gallen



Nachrichten.ch

Aktuell

Forum


Inland

Medizinstudium erfordert erneut Eignungstests

Pensionskassen: Pflicht zu mehr Transparenz

Sonderdebatte über Arbeitslosigkeit

Querelen in der FDP - SVP wedelt mit Referendum

Wirtschaft

Helsana will massiv Kosten sparen - Stellenabbau geplant

Effiziente Kocher für Haiti nach dem Erdbeben

Nationalbank und KOF erwarten Wachstum

Axel Springer bleibt 2009 hinter Rekordjahr zurück

Ausland

Israel erzürnt mit 1600 neuen Wohnungen

Michelle Obamas Ballkleid im Museum

Griechenland erhält auch von den USA Unterstützung

Biden sieht «gute Gelegenheit» in Nahost

Sport

Ammanns Brille bringt 5200 Franken ein

Nadja Kamer fehlen 9 Hundertstel zum Podest

Hitzfeld-Team testet gegen Österreich

Janka übernimmt Spitze im Gesamtweltcup

Kultur

«Küchenmaschinen auf Abwegen»

Zweigeteiltes «Harry Potter»-Finale kommt in 3D

Grimme-Preis für Berner Regisseur Imboden

Floridas Filmförderung will Homosexuelle benachteiligen

Kommunikation

Facebook als tödliche Falle

Games-Vertriebsplattform Steam kommt auf Mac

Online-Werbung soll Print 2010 erstmals überholen

Preis für Kabelanschluss steigt leicht

Boulevard

Demi Moore legte heissen Tanz an der Stange hin

Lady GaGa musste sich entkleiden

Sexuelle Übergriffe auch in Herisauer Schulheim?

Zwei Siebenjährige verwüsten Friedhof

Wissen

Forscher entwickeln Roboter für die Leichenschau

Gentech-Moratorium um drei Jahre verlängert

Zuviel Smalltalk macht unglücklich

2010 – das Jahr der Birkenpollen

Wetter


Kolumne


Internes

Impressum


Werbung


Publireportagen


Newsfeed


Die veröffentlichten Inhalte sind ausschliesslich zum persönlichen Gebrauch bestimmt. Die Vervielfältigung, Publikation oder Speicherung in Datenbanken, jegliche kommerzielle Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte sind nicht gestattet.

Nachrichten.ch (c) Copyright 2010 by news.ch / VADIAN.NET AG

Vater der jurassischen Kantonsverfassung tot

Bern - Der Schweizer Jurist Joseph Voyame ist am Sonntag im Alter von 87 Jahren gestorben. Er gilt als «Vater» der jurassischen Kantonsverfassung, war Direktor des Bundesamtes für Justiz und wirkte als Menschenrechtsexperte für die UNO und den Europarat.

tri / Quelle: sda / Montag, 8. Februar 2010 / 10:34 h

Die jurassische Regierung bestätigte eine entsprechende Meldung des Radio Fréquence Jura. Voyame sei nach längerer Krankheit verstorben. Er hatte eine bemerkenswerte nationale und internationale Karriere durchlaufen. Der am 3. Februar 1923 in Courfaivre (heute JU) geborene Voyame studierte Rechtswissenschaften in Bern und arbeitete als Gerichtsschreiber am bernischen Obergericht sowie am Bundesgericht.

1962 bis 1996 leitete er das Amt für geistiges Eigentum, danach war er fünf Jahre Vizedirektor der UNO-Organisation für geistiges Eigentum, 1973 bis 1988 Direktor des Bundesamtes für Justiz. Voyame trat stets für einen unabhängigen Kanton Jura ein.



Voyame gilt als «Vater» der jurassischen Kantonsverfassung. (Symbolbild) /

Mitte der siebziger Jahre arbeitete er die Verfassung des jungen Kantons aus - innerhalb von sechs Tagen, unter einem Baum seines Hauses in St-Brais in den Freibergen sitzend, wie er berichtete.

Mitglied der Bergier-Kommission

1994 bis 1999 amtete er als Vizepräsident in der Interjurassischen Versammlung. Unter Bundesrat Kurt Furgler arbeitete Voyame 1977 am ersten Entwurf der revidierten Bundesverfassung mit. 1990 beauftragte ihn Bundesrat Kaspar Villiger mit administrativen und disziplinarischen Untersuchungen der Fichen-Affäre im damaligen Militärdepartement. 1996 bis 2000 war er Mitglied der Bergier-Kommission, die das Verhalten der Schweiz gegenüber Nazi-Deutschland untersuchte.

Ausserdem hatte er Professuren an den Universitäten Bern und Lausanne sowie an der Verwaltungshochschule IDHEAP inne. Bei der UNO präsidierte Voyame 1987 bis 1993 das Komitee zur Überwachung der Anti-Folter Konvention. Als Mitglied der UNO-Menschenrechtskommission untersuchte er 1989 bis 1992 die Menschenrechtslage in Rumänien. Beim Europarat war er Vizepräsident der Kommission gegen Rassismus und Intoleranz. In dieser Eigenschaft untersuchte er Menschenrechtsfragen in Österreich.




Publireportagen

Schnarchen kann Ihre Gesundheit gefährden Bern - Etwa 150'000 Schweizerinnen und Schweizer leiden daran, aber nur die wenigsten wissen es: Schlafapnoe. Die Krankheit wird oft unterschätzt. Dabei ist diese alles andere als ungefährlich. Fortsetzung



Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung



2010 – das Jahr der Birkenpollen Die Heuschnupfen-Saison rückt näher. Vertrauen wir der Prognose der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) wird dieses Jahr für alle Birkenpollen-Allergiker unangenehm. Die Birkenpollen-Saison dauert von ca. Ende März bis Ende Mai. Doch auch alle anderen Allergiker werden vom jährlich wiederkehrenden Leiden nicht verschont. Fortsetzung





Oft gelesene Meldungen


Wenn griechische Migranten die Schweiz bedrohen

Erfindung auf dem Prüfstand

UBS-Affäre: PUK-Abstimmung auf Juni verschoben

Ausnüchtern in der Stadt Zürich für 950 Franken

Das Schweigen der Schläger



Persönlichkeiten

Mörgeli erhält deutschen Vorgesetzten Christoph Mörgelis SVP hat jüngst eine lautstarke Kampagne gegen den angeblichen «deutschen Filz» an der Universität Zürich lanciert. Nun muss sich der Uni-Professor und SVP-Nationalrat wohl bald mit einem deutschen Vorgesetzen abfinden. Fortsetzung


Herbi Lips - Mitbegründer des Zirkus «Conelli» gestorben Zürich - Herbi Lips, Mitbegründer des Zirkus «Conelli», ist im Alter von 73 Jahren seiner Krebserkrankung erlegen. Wie die Familie bekanntgab, findet die Trauerfeier am Donnerstag, 11. März, im Zürcher Grossmünster statt. Fortsetzung


Ernst Beyeler ist tot Basel - Der Basler Galerist, Kunstsammler und Museumsgründer Ernst Beyeler ist tot. Er verstarb am Donnerstag im Alter von 89 Jahren, wie die Fondation Beyeler Angaben der «Basler Zeitung» bestätigte. Fortsetzung


Ende einer langen Eiszeit: Sarkozy besucht Ruanda Kigali - 16 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda ist Nicolas Sarkozy als erster französischer Staatschef in das ostafrikanische Land gereist. Sarkozy kam am Vormittag zu einem Kurzbesuch in der ruandischen Hauptstadt Kigali an. Fortsetzung


Streit um geplante Kennedy-TV-Serie New York - Die Kennedys haben die Welt in den vergangenen Jahrzehnten begeistert, beeindruckt und vor den Kopf gestossen. Jetzt soll das Leben der Dynastie verfilmt werden - von einem Konservativen. Obwohl noch keine Minute gedreht ist, reden Linke schon von Rufmord. Fortsetzung


Inland

Schweizer halten Palliative Care für notwendig Bern - Die medizinische Pflege am Lebensende, die sogenannte Palliative Care, stösst in der Schweizer Bevölkerung auf breite Akzeptanz. Gemäss einer Umfrage halten 91 Prozent Palliative Care für notwendig. Drei Viertel erwägen, sie eines Tages zu nutzen. Fortsetzung


14'000 Unterschriften für Begnadigung von Max Göldi Bern - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat nach eigenen Angaben 14'000 Unterschriften für ihre Petition gesammelt, welche die Freilassung von Max Göldi in Libyen fordert. Fortsetzung


Komplementärmedizin soll etabliert werden Bern - Ärzte, Zahnärzte, Chiropraktiker und Apotheker sollen angemessene Kenntnisse über die Komplementärmedizin haben. Der Ständerat hat eine entsprechende Motion überwiesen. Der Bundesrat regelt die Frage im revidierten Medizinalberufegesetz. Fortsetzung


Nationalrat will Reisespesen nicht beschränken Bern - Die Reisespesen für Mitglieder der Eidgenössischen Räte sollen nicht auf 40'000 Franken im Jahr beschränkt werden. Mit 111 zu 72 Stimmen bei 2 Enthaltungen verwarf der Nationalrat am Dienstag eine parlamentarische Initiative von Walter Wobmann (SVP/SO). Fortsetzung


Kraftwerke sollen CO2 im Inland kompensieren Bern - Nach dem Willen des Ständerates müssen Gaskombikraftwerke ihre CO2-Emissionen vollumfänglich im Inland kompensieren. Der Entscheid fiel mit 20 zu 17 Stimmen. Der Bundesrat hatte den Werken eine teilweise Kompensation der Emissionen im Ausland ermöglichen wollen. Fortsetzung