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Amazonas-Indianer klagen gegen Chevron In der schon seit Jahren andauernden rechtlichen Auseinandersetzung zwischen dem Ölkonzern Chevron und Indigenen aus dem ecuadorianischen Amazonasgebiet steht eine Entscheidung unmittelbar bevor, wie die Nichtregierungsorganisation avaaz.org schreibt.
ht / Quelle: news.ch / Montag, 8. Februar 2010 / 12:12 h
Die Ureinwohner verlangen Entschädigungen und die Entsorgung von Millionen Tonnen giftiger Abfälle im Regenwald.
Chevron drohen Schadenersatzzahlungen von bis zu 27 Milliarden Dollar. Dies wäre laut «Financial Times» der grösste Umweltprozess in der Geschichte, welcher selbst die Dimensionen des Falls ExxonValdez in Alaska von 1989 übersteigen würde.
Umweltzerstörung im Amazonasgebiet: Ist Chevron verantwortlich? /
![]() Von 1964 bis 1990, hinterliess die zu Chevron gehörende Texaco gemäss avaaz.org Millionen Tonnen giftigen Abfalls in den Ölfeldern im Amazonasgebiet Ecuadors. Chevron sieht dagegen den Staat Equador und die nationale, staatliche Ölgesellschaft Petroecuador in der Pflicht. Der US-Konzern bekräftigte immer wieder, nicht für eine Säuberung aufkommen zu wollen, selbst bei einer gerichtlichen Anordnung. Die Sammelklage von 30'000 Amazonas-Indigenen wurde in der ecuadorianischen Dschungelstadt Lago Agrio eingereicht.
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