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Swatch-Gewinn im vergangenen Jahr gesunken

Biel - Optimismus nach der Krise: Der weltgrösste Uhrenkonzern Swatch hat zwar im vergangenen Jahr weniger verdient und umgesetzt. Dafür ist der Start ins neue Jahr geglückt. Die Aussichten für 2010 seien ausgezeichnet, wie der Konzern mitteilte.

fkl / Quelle: sda / Dienstag, 9. Februar 2010 / 09:14 h

Bereits im vergangenen Dezember zogen die Umsätze deutlich an. Und die Verkaufszahlen des Januars 2010 entsprechen gar dem zweitbesten Monat Januar der Geschichte der Gruppe. Das vergangene Jahr war jedoch stark von der Rezession geprägt, wie die Nummer 1 der Uhrenbranche schreibt. Der Reingewinn sank um 8,9 Prozent auf 763 Mio. Franken. Der Betriebsgewinn sackte gar um ein Viertel auf 903 Mio. Fr. ab. Der Umsatz schrumpfte um 8,1 Prozent auf 5,42 Mrd.



Jean-Pierre Roth soll in den Verwaltungsrat von Swatch gewählt werden. /

Franken.

Swatch sieht sich als Krisengewinner

Trotzdem sieht sich die Swatch-Gruppe als Krisengewinnerin. Denn der Konkurrenz ging es noch schlechter. Die gesamten Uhrenexporte der Schweiz brachen im vergangenen Jahr nämlich um 22,3 Prozent ein.

Das bedeute, dass Swatch die Marktanteile praktisch in allen Preissegmenten und Märkten erhöht habe, teilte die Gruppe weiter mit. Dies, obschon die Swatch-Umsätze im Uhren- und Schmucksegment 2009 um 7,7 Prozent schrumpften.

Die Swatch-Gruppe gibt sich nicht nur wegen der höheren Bestellungen zum Jahresbeginn zuversichtlich. Der Konzern erwartet auch, dass sich die weltweiten Märkte verbessern und das Vertrauen der Konsumenten zurückkehrt.

Jean-Pierre Roth in den Verwaltungsrat

Wie Swatch weiter mitteilte, soll der Verwaltungsrat des Konzerns mit zwei prominenten Neuzugängen verstärkt werden. Der ehemalige Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Jean-Pierre Roth, ist einer der zwei Kandidaten, die neu in den Verwaltungsrat des Konzerns gewählt werden sollen.

Auch Swatch-Chef Georges Nicolas Hayek wird für die Zuwahl in das Gremium vorgeschlagen, das sein Vater Nicolas Hayek präsidiert. Für 2009 schlägt der Verwaltungsrat eine leicht tiefere Dividende von 0.80 Fr. pro Namen- und 4 Fr. pro Inhaberaktie vor.


 

 

 

 


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