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Bündner Regierung begrüsst Untersuchung durch GPKChur - Die Bündner Regierung begrüsst die Untersuchung des Falles Reinhardt durch die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Grossen Rates. Sie erhofft sich Klarheit im «Geflecht von Spekulationen und Mutmassungen» um den Freitod des Bündner Polizeikommandanten.fest / Quelle: sda / Dienstag, 23. Februar 2010 / 17:35 h
Die Kantonsregierung will alle ihr zur Verfügung stehenden Informationen und Unterlangen für die Untersuchung öffnen, wie sie mitteilte. «Ausserordentliche Vorkommnisse vorbehalten», will sie sich bis zum Abschluss der Untersuchung durch die GPK zu Einzelfragen nicht mehr äussern. Die 13-köpfige GPK bespricht den Fall Reinhardt ein erstes Mal am 4. März.
«Keine Beeinträchtigungen» Die Bündner Exekutive betont, es sei richtig gewesen, den 61-jährigen Markus Reinhardt in seiner Alkoholkrankheit aktiv zu begleiten und ihn in seinem Amt als Polizeikommandant zu belassen. Es sei weder zu sicherheitsrelevanten Vorfällen noch zu Beeinträchtigungen in der Führung des Polizeikorps gekommen.Markus Reinhardt, Polizeikommandant der Kantonspolizei Graubünden hatte sich erschossen. /
![]() Reinhardt kommandierte die Polizei während 26 Jahren. Es sei im Interesse aller Beteiligten, dass die Untersuchung gründlich und zügig durchgeführt werde. Keine Stellung nehmen will die Exekutive zu Medienberichten der vergangenen Tage, in denen die Alkoholkrankheit des Polizeikommandanten und WEF-Sicherheitschefs im Vordergrund stand. Vor Treffen mit Regierungsrätin erschossen Der Freitod Reinhardts am 26. Januar, einen Tag vor der Eröffnung des diesjährigen Davoser WEF, erregte weit über Graubünden hinaus Aufsehen. Der Kommandant erschoss sich in seinem Hotelzimmer in Davos mit der Dienstwaffe, kurz vor einem Treffen mit seiner Vorgesetzten, Regierungsrätin Barbara Janom Steiner. An dieser Besprechung hätte auch das Alkoholproblem des Kommandanten zur Sprache kommen sollen.
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