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15'000 Menschen wurden 2009 Opfer von Katastrophen

Zürich - Über 15'000 Menschen sind im vergangenen Jahr Katastrophen zum Opfer gefallen, die meisten davon in Asien. Der wirtschaftliche Schaden betrug 62 Mrd. Dollar. Für die Versicherungsindustrie verlief 2009 glimpflich.

ade / Quelle: sda / Dienstag, 16. März 2010 / 12:05 h

Sie musste für versicherte Schäden von 26 Mrd. Dollar aufkommen, wie die veröffentlichte «Sigma»-Studie des Rückversicherers Swiss Re aufzeigt. Das schadenarme Jahr ist eine Folge der ruhigen Hurrikansaison in den USA. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2005 musste die Branche 120 Mrd. Dollar zahlen. In Asien starben 2009 am meisten Menschen wegen Natur- und vom Mensch verursachte Katastrophen (fast 9400).



Teuerste Katastrophe war der Wintersturm «Klaus». (Symbolbild) /

Am kostspieligsten für die Versicherer waren aber Ereignisse in Nordamerika: Über 12,7 Mrd. Dollar oder knapp 50 Prozent aller Versicherungsschäden zahlten sie auf diesem Kontinent aus. Die teuerste Katastrophe war der Wintersturm «Klaus», der im Januar Teile Frankreichs und Spaniens verwüstete: Die Branche musste fast 3,4 Mrd. Dollar auszahlen. Teuer war auch der Gewitter- und Hagelsturm vom 23. Juli in der Schweiz, Österreich, Polen und Tschechien mit versicherten Schäden von 1,19 Mrd. Dollar.

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