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Google und Intel erobern FernseherNew York - Ziel der Kooperation ist anonymen Insidern zufolge eine Lösung, die Usern das Nutzen von Web-Apps auf dem Fernseher so leicht macht wie das Wechseln des Kanals. Auf der Softwareseite wird Google dabei auf ein Android-basiertes Open-Source-System setzen, das ähnlich wie die Smartphone-Plattform selbst nicht zuletzt vom kreativen Output von Drittentwicklern profitieren soll.ade / Quelle: pte / Donnerstag, 18. März 2010 / 11:51 h
Google und Intel haben sich mit Sony zusammengetan, um mit «Google TV» eine neue Plattform für den Webzugang mittels Fernseher und Set-top-Boxen zu entwickeln. Dabei wird auf die Kombination von Intels Atom-CPU mit Googles Android gesetzt, berichtet die New York Times. Als Hinweis auf die Zusammenarbeit werden dabei Ausschreibungen von Android-Entwicklerjobs gesehen.
Für Intel verspricht das Projekt die Möglichkeit, mit seinen Prozessoren den Sprung in ein weiteres Marktsegment zu schaffen.
Plattform «Google TV» für Web im Wohnzimmer.(Symbolbild) /
![]() Google könnte sich auch ein beachtliches Stück vom Werbekuchen für Internet im Wohnzimmer sichern. Für Sony wiederum gibt es die Chance auf einen Vorteil gegenüber der TV-Konkurrenz. Ganz einfach Surfen am Fernseher Neben Download-Apps für die neuen Endgeräte soll Google TV auch ein neues Interface für die Nutzung von Internet-Funktionen am Fernseher bieten. Für geeignete Eingabegeräte wie ein Mini-Keyboard setzen die drei treibenden Kräfte hinter dem System auf den Peripherie-Spezialisten Logitech.Marktchance für alle Beteiligten Für Intel bietet das System die Chance, die Eignung seiner Chips für den TV-Bereich unter Beweis zu stellen und so die Tür zu diesem Marktsegment weit aufzustossen. «Google will überall sein, wo sich das Internet findet, um dort Werbung zu platzieren», so eine mit dem Projekt vertraute Person. Sony wiederum darf sich einen Vorsprung bei der Markteinführung der eigentlichen Endgeräte für Google TV versprechen.
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