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Nationalrat will Bau von Wohneigentum fördern

Bern - Der Nationalrat will über Bausparmodelle den Kauf von Wohneigentum fördern. Er empfiehlt dem Stimmvolk zwei Initiativen zur Annahme, die über Steuererleichterungen den Aufbau von Eigenkapital für den Kauf eines Eigenheims ankurbeln wollen.

tri / Quelle: sda / Donnerstag, 18. März 2010 / 12:53 h

Die Bauspar-Initiative der Schweizerischen Gesellschaft zur Förderung des Bausparens (SGFB) und die Volksinitiative «Eigene vier Wände dank Bausparen» des Hauseigentümerverbands (HEV) wollen beide das Bausparen über Steuerabzüge fördern. Die SGFB-Vorlage will zudem energiesparende Sanierungsmassnahmen steuerlich begünstigen. SVP, FDP, CVP und BDP sehen in beiden Vorlagen geeignete Instrumente, um die im internationalen Vergleich äusserst tiefe Wohneigentumsquote von 35 Prozent in der Schweiz zu erhöhen.



Der Nationalrat empfiehlt Steuererleichterungen beim Aufbau von Eigenkapital für den Kauf eines Eigenheims. /

Sie plädierten dafür, beide Volksinitiativen ohne Gegenvorschläge an die Urne zu bringen und dem Volk zur Annahme zu empfehlen.

Bausparen fördert Wirtschaftstätigkeit

Nach Ansicht von Nationalrat Hans Rudolf Gysin (FDP/BL), einem der Väter der SGFB-Initiative, wirkt sich das Bausparen positiv auf die Wohneigentumsquote aus und fördert die Wirtschaftstätigkeit. Im Baselbiet, das das SGFB-Bausparmodell seit 20 Jahren kennt, liege der volkswirtschaftlche Nutzen bei jährlich 70 Millionen Franken.

Nach Ansicht des Bundesrats, der beide Volksinitiativen ohne Gegenvorschlag ablehnt, wird Wohneigentum mit den Vorbezugsmöglichkeiten aus der beruflichen und der privaten Altersvorsorge bereits genügend unterstützt. Der Verfassungsauftrag zur Wohnbauförderung sei mehrfach erfüllt, sagte Finanzminister Hans-Rudolf Merz.

 


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