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Spirig in London auf dem PodestDie Schweizer Triathletin Nicola Spirig hat sich auf eindrucksvolle Art und Weise an der Weltspitze zurückgemeldet.bang / Quelle: Si / Sonntag, 25. Juli 2010 / 23:07 h
Spirig erreichte beim im Rahmen der WM-Serie ausgetragenen Wettkampf in London den zweiten Platz, nachdem sie am letzten Wochenende wegen einer Magen-Darm-Grippe auf den Start in Hamburg hatte verzichten müssen.
Sie wurde in der Olympia-Stadt von 2012 nur von der aufstrebenden Kanadierin Paula Findlay geschlagen - nach 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen um lumpige drei Sekunden. Die Dritte, die Britin Helen Jenkins, folgte dicht hinter diesem Duo. Die etwas überraschende Siegerin Findlay konnte sich einen Kilometer vor dem Ziel entscheidend absetzen.
Gute Vorzeichen für die Olympischen Spiele Spirig liess sich durch ihre gesundheitlichen Probleme aus der jüngeren Vergangenheit nicht aus dem Tritt bringen. Die Zürcherin vermochte in der englischen Hauptstadt ihren guten Formstand zu bestätigen. Anfang dieses Monats verteidigte sie in Athlone (Irl) erfolgreich den EM-Titel, zudem hatte sie im Juni beim WM-Serie-Rennen in Madrid triumphiert. In London hat die 28-Jährige aus Dielsdorf in der vergangenen Saison gewonnen. Dies sind gute Vorzeichen für die nächsten Olympischen Spiele. «Es war hart nach der Erkrankung. Ich bin glücklich, dass es bereits wieder gereicht hat», liess sie sich in einer ersten Reaktion zitieren. Die Solothurnerin Daniela Ryf hat in der WM-Serie den Kontakt zu den Allerbesten verloren. Sie musste im Hyde Park wegen einer mässigen Lauf-Leistung mit Rang 16 vorlieb nehmen, nachdem sie zu Beginn der Kampagne mit einem neunten Platz in Sydney und dem Sieg in Seoul für Schlagzeilen gesorgt hatte.Nicola Spirig (Archivbild), die zuletzt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, ist wieder unter den Besten. /
![]() Von zehn auf vier Im WM-Zwischenklassement machte Spirig einen Sprung von Position zehn auf vier. In Führung bleibt die australische Weltmeisterin Emma Moffatt. Auszutragen sind noch zwei Rennen. Mitte August gastiert die WM-Serie in Kitzbühel, ehe es am Wochenende des 11. und 12. September in Budapest zum Finale kommt. Bei den Männern erzielte Sven Riederer als 15. das beste Schweizer Resultat. Er konnte in London nicht an die starken Ergebnisse von Madrid (3.) und Hamburg (4.) anknüpfen. Auf dem Rad-Abschnitt hatte der Zürcher einen Sturz zu verzeichnen. Der Sieg ging wie in der Woche davor an den Spanier Javier Gomez. Reto Hug musste nach seinem Unfall in Hamburg Forfait erklären. Ruedi Wild verzichtete auf die Teilnahme am Rennen, weil er sich nach einer Zahn-Operation nicht topfit fühlte. Leader in der WM-Serie ist weiterhin der deutsche Olympiasieger Jan Frodeno.
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