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Fidel Castro feiert den kubanischem Nationalfeiertag

Havanna/Santa Clara - Der frühere kubanische Staatschef Fidel Castro hat sich anlässlich des Nationalfeiertags auf dem Platz der Revolution in der Hauptstadt Havanna gezeigt. Castro legte am Denkmal für den Nationalhelden José Marti Blumen nieder und unterhielt sich mit Intellektuellen.

fkl / Quelle: sda / Dienstag, 27. Juli 2010 / 07:41 h

Sein Bruder, der jetzige Staatschef Raúl Castro, verzichtete bei der zentralen Feier in Santa Clara auf eine Ansprache an das Volk. Fidel Castro, der im August 84 Jahre alt wird, trat zum siebten Mal innerhalb eines Monats öffentlich auf. Seit dem Ausbruch seiner Krankheit, die ihn zur Übergabe der Macht an seinen jüngeren Bruder im Juli 2006 bewogen hatte, hat er sich nur selten in der Öffentlichkeit gezeigt.

Der in seine olivgrüne Uniform gekleidete Ex-Staatschef traf sich in einem Raum im Inneren des Denkmals auf dem Platz der Revolution mit kubanischen Intellektuellen, Künstlern und Journalisten, wie kubanische Medien berichteten.

Keine Rede von Raúl Castro

Auf dem «Che» Guevara-Platz in Santa Clara versammelten sich zehntausende Menschen, um des Angriffs auf die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba 1953 zu gedenken. Der 79-jährige Raúl Castro nahm an den Feierlichkeiten teil, verzichtete aber darauf, eine Rede zu halten.



Fidel Castro. (Archivbild) /

Nach Angaben der Behörden kamen rund 90'000 Menschen zu dem Platz.

Anstelle des Staatschefs hielt bei der Feier der Erste Vizepräsident José Ramon Machado Ventura die Hauptrede. Beobachter hatten erwartet, dass Raúl Castro bei der Nationalfeier Lockerungen der Kontrollen in dem kommunistischen Karibikstaat ankündigen könnte.

Erinnerung an Sturz des Batista-Regimes

Die Kubaner erinnern jedes Jahr am 26. Juli an den Sturm auf die Moncada-Kaserne, an dem etwa 100 Rebellen, darunter Castro selbst, beteiligt waren.

Der gegen die Diktatur von Fulgencio Batista gerichtete Angriff schlug zwar fehl und mehr als ein Drittel der Rebellen wurde gefangengenommen, gefoltert und getötet. Dennoch wird der Angriff in Kuba als Beginn der Revolution auf der Karibikinsel gefeiert.

 


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