Freitag, 10. Februar 2012
VADIAN.NET, St.Gallen



Nachrichten.ch

Aktuell

Forum


Inland

Erhöhte Feinstaubwerte im Mittelland

Bund zahlt fast 900 Millionen für Umwelt

Neue Rechtssprechung bei Brustkrebsoperation

Regierungsrat wendet mit Geld Klage ab

Wirtschaft

Online-Boom: Zeitungen verlieren trotzdem Geld

Buchpreisbindung als falsches Mittel

Kälte treibt Heizöl-Preise in die Höhe

Zuckerberg verdient 455'000 Franken im Jahr

Ausland

Liechtensteiner Fürstenhaus soll Macht abgeben

Krise bietet Europa auch Chancen

USA erlaubt erstmals seit 1978 neue Atomreaktoren

Karsai: NATO für Tod von Kindern verantwortlich

Sport

Steve von Bergen verletzt

Lazio in Unterzahl zum Sieg

Kantersieg für die Kadetten

Ehemaliger Swiss-Indoors-Sieger Gonzalez tritt ab

Kultur

Dr. House hängt das Stetoskop an den Nagel

Entdeckt: John K. Samson - Heart Of The Continent

Beach Boys treten bei der Grammy-Verleihung auf

Channing Tatum zeigt seinen nackten Hintern

Kommunikation

Uggie wird ein Nintendog

LG Optimus Vu: Alternative zum Samsung Galaxy Note vorgestellt

Symantec: Hacker veröffentlichen pcAnywhere-Quellcode

Cisco macht Rekordgeschäft mit Netzwerk-Technik

Boulevard

Jennifer Hudson wird bereits vor dem Mordprozess befragt

Beyoncé Knowles: Blauer Nagellack ist Pflicht

Vermisste aus der Waadt in Sicherheit

Der Heidi-Haarkranz kommt gross raus

Wissen

Lehrer mit Burnout coachen statt krankschreiben

Gehirn: Nikotin vergrössert «Arbeitsspeicher»

Zebrastreifen sind ein guter Schutz vor Insekten

Das «ewige» Eis schmilzt weniger stark als vermutet

Wetter


Kolumne


Internes

Impressum


Werbung


Publireportagen


Newsfeed


Die veröffentlichten Inhalte sind ausschliesslich zum persönlichen Gebrauch bestimmt. Die Vervielfältigung, Publikation oder Speicherung in Datenbanken, jegliche kommerzielle Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte sind nicht gestattet.

Nachrichten.ch (c) Copyright 2012 by news.ch / VADIAN.NET AG

Selbstbewusst auftreten!

Die Frage der Woche lautet: Die EU und die Schweiz: Wie soll es weitergehen? Heute der Beitrag von Simon Oberbeck. Er ist Präsident der Jungen CVP Schweiz und Gemeinderat in seiner Wohngemeinde Birsfelden (BL).

Simon Oberbeck / Quelle: news.ch / Mittwoch, 28. Juli 2010 / 13:10 h

Die jüngste Entwicklung im Verhältnis zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) zeigt klar auf, wie wichtig es ist, dass wir uns als Schweiz Gedanken über das Verhältnis mit der EU und der Welt machen. Dass sich der Bundesrat dafür Zeit nimmt, eine Strategie zu entwickeln und Optionen aufzuzeigen, ist dringend notwendig. Warum es dafür aber den Druck von aussen braucht, zeigt wieder einmal, dass der Bundesrat Weitsicht vermissen lässt. Bisher haben wir uns darauf verlassen, dass die Bilateralen Verträge die beste Option sind und wir nichts weiter tun müssen. Doch die EU entwickelt sich weiter und wir müssen dies auch tun. Nur mit einer klaren Strategie werden wir auch in Zukunft unsere Interessen gegenüber der EU und der Welt verteidigen können. Selbstbewusstes Auftreten, wie es Bundespräsidentin Doris Leuthard jüngst vorgemacht hat, ist dabei der richtige Weg. Als einer der wichtigsten Handelspartner hat die EU ein Interesse an einer guten Zusammenarbeit mit der Schweiz. Genau hier liegt auch die Stärke eines vereinten Europas.



«Die Schweiz muss sich Gedanken über das Verhältnis mit der EU und der Welt machen». /



Der richtige Weg ist Selbstbewusstes Auftreten: Ein gutes Beispiel ist Bundespräsidentin Doris Leuthard, so Simon Oberbeck. /

Wirtschaftlich beschert die EU uns durch die Personenfreizügigkeit und den Abbau technischer Handelshemmnisse wirtschaftliche Chancen. Politisch sieht es etwas anders aus: Die Souveränität der Schweiz würde durch einen EU-Beitritt mit Sicherheit eingeschränkt. Doch ist es nicht schon heute der Fall, dass wir vornehmlich die Gesetze der Europäischen Union übernehmen? Der sogenannte «autonome Nachvollzug» ist heute Realität. Wenn wir die Gesetze nicht übernehmen würden, hätten Schweizer Unternehmen gegenüber den Unternehmen der EU Wettbewerbsnachteile, die wir uns schlicht nicht leisten können. Realpolitisch ist die Lage klar. Ein EU-Beitritt findet derzeit keine Mehrheit und dies wird sich in absehbarer Zeit auch nicht verändern. Die Bilateralen Verträge können zwar weiterentwickelt werden, doch wird der Spielraum und auch die Bereitschaft der EU, Zugeständnisse zu machen, immer kleiner. Die gemeinsame Arbeitsgruppe ist nun ein richtiger und wichtiger Schritt zur Normalisierung der Beziehungen. Stillstand bedeutet Rückschritt. Wir müssen selbstbewusst unsere Hausaufgaben machen und für Veränderungen bereit sein. Sich im Reduit zu verstecken und sich jeglicher Diskussion zu verschliessen, ist mit Sicherheit der falsche Weg.

In Verbindung stehende Artikel




1. August-Beschwörungen: Blocher will zurück nach Bern

 Kommentare 
Ihre Meinung interessiert uns. Machen Sie mit und diskutieren Sie aktiv mit anderen nachrichten.ch Lesern.
» Ihr Kommentar
Publireportagen

leasing.ch hilft bei der Finanzierung Ihres neuen Autos «Woher bekomme ich das Geld für mein neues Auto?» Viele denken da traditionell eher an ein Leasing ohne die Vorteile von einem Privatkredit richtig zu kennen. leasing.ch zeigt objektiv und kompetent Alternativen bei der Fahrzeugfinanzierung. Fortsetzung



Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung



Preiswerte und hochwertige Übersetzungen TranslationArtwork.com: Wir übersetzen Ihre Geschäftsberichte, Verträge, Handbücher, Webseiten, Newsletter, Pressemitteilungen oder was sonst noch als Dokument anfällt, bei 10% Nachlass für Neukunden. Fortsetzung







Inland

Ja zur Zweitwohnungs-Initiative Bern - Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) empfiehlt die Volksinitiative «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen!» zur Annahme. Der Freizeitverkehr in die Berggebiete stelle ein ernsthaftes Problem dar, so die Argumentation. Fortsetzung


Bruno Zuppiger droht Rücktritt aus Nationalrat Zürich - Wird der Zürcher SVP-Nationalrat Bruno Zuppiger angeklagt oder gibt es einen Strafbefehl gegen ihn, muss er aus dem Nationalrat zurücktreten. Diese Abmachung traf die Zürcher SVP-Leitung mit Zuppiger bei einem Gespräch. Der Hinwiler ist überzeugt von seiner Unschuld. Fortsetzung


Eingriffe in Denkprozesse verletzen die Menschenrechte London - Die Kriege der Zukunft könnten durch die Manipulation des Geistes von Menschen entschieden werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Royal Society. Gremiums-Vorsitzender Rod Flower warnt davor, dass die möglichen militärischen Anwendungen von Durchbrüchen in der Neurowissenschaft genauer geregelt werden müssen. Fortsetzung


BKW streicht 255 Stellen Bern - Der Berner Energiekonzern BKW hat am Mittwoch konkretere Zahlen zum geplanten Stellenabbau bekannt gegeben. Wegfallen werden insgesamt 225 Arbeitsplätze. Betroffen sind alle Konzernbereiche und die Tochtergesellschaften. Fortsetzung


Schweiz soll Dachorganisation für Muslime fördern Bern - Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sieht in der Schweiz eine Zunahme der Diskriminierung von Muslimen. Sie empfiehlt der Schweiz deshalb in einem Bericht, die Bildung einer Dachorganisation für Muslime zu fördern. Fortsetzung


Bündner Regierung lehnt Zweitwohnungsinitiative vehement ab Chur - Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus. Fortsetzung


Auf Schweizer Strassen wird es immer enger Im vergangenen Jahr sind in der Schweiz so viele motorisierte Strassenfahrzeuge in Verkehr gesetzt worden wie noch nie. Mit rund 420'900 Neuzulassungen wurde der bisherige Rekord aus dem Jahre 1989 deutlich übertroffen. Fortsetzung


Whistleblower müssen besser geschützt werden Bern - Whistleblower sollen in der Schweiz besser geschützt werden. Dies fordert Transparency International Schweiz. Der Fall Hildebrand zeige klar: Informanten müssten in Zukunft vor Diskriminierungen jeglicher Art rechtlich abgesichert sein. Fortsetzung


La Chaux-de-Fonds stimmt Geländeverkauf an Cartier zu La Chaux-de-Fonds - Der Generalrat von La Chaux-de-Fonds hat am Montagabend einstimmig den Verkauf eines Grundstücks an die Manufaktur Cartier gutgeheissen. Die Marke des Genfer Luxusgüterkonzerns Richemont will ihre Aktivitäten in der Uhrenmetropole ausbauen und 300 Stellen schaffen. Fortsetzung


Türkischer Minister im Visier der Justiz Zürich - Die Zürcher Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den türkischen EU-Minister Egemen Bagis. Dieser soll Ende Januar in Zürich den Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 geleugnet und damit gegen die Antirassismus-Strafnorm verstossen haben. Fortsetzung