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AMD begräbt ATi

Der Chiphersteller AMD hat heute mitgeteilt, dass er seine Graphik-Sparte ATi eingehen lassen und in Zukunft auch diese Produkte unter dem Namen der Mutterfirma vermarkten und verkaufen wird.

et / Quelle: news.ch / Montag, 30. August 2010 / 15:31 h

Austin - Texas. Vor vier Jahren kaufte AMD den Graphikkartenhersteller ATi für US$ 5.4 Mia.



Die neuen Signete für die einstigen ATi-Brands «Radeon» und «Fire Pro» /

ein. Im letzten Jahr überholte ATi zum ersten Mal den Hauptkonkurrenten Nvidia bei der Auslieferung von Graphik-Hardware. AMD ist, wie dies heute mitgeteilt wurde, sich ziemlich sicher, dass die einheitliche Marke bei den Konsumenten besser ankommen wird als die bisherige ATi-Marke alleine. Dazu wurden drei Gründe aus der internen Marketing-Forschung aufgeführt:

- Die Bevorzugung von AMD verdreifache sich, wenn der befragte vom AMD-ATi zusammenschluss wisse

- Im Wettbewerb mit den den Mitbewerbern auf dem Graphikmarkt sei die Marke AMD stärker als ATi

- Die Marken «Radeon» und «Fire Pro» sind auch ohne zusammenhang mit ATi sehr stark.

Integrierte Graphik und CPU erfordern einheitliche Marke

Dazu kommt, dass Ende Jahr AMD mit den ersten integrierten APU's, Prozessoren in denen die CPU und Graphikchip auf einem Bauteil heraus kommen wird. Diese sogenannte «AMD Vision» Chip-Familie dürfte von einem einheitlichen Branding profitieren.

AMD erhofft sich von den Vision Produkten wieder eine stärkere Position gegenüber Intel, das in den letzten Jahren auf dem CPU-Markt immer dominierender geworden ist.


Links zum Artikel:

AMD AMD Website




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