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Bahnfahren muss günstiger sein als Autofahren

Bern - Bundesrat und Parlament sollen dafür sorgen, dass der öffentliche Verkehr im Vergleich zum motorisierten Individualverkehr deutlich günstiger ist. Mit diesem Aufruf ist die Umweltorganisation umverkehR am Donnerstag in Bern an die Medien gelangt.

ade / Quelle: sda / Donnerstag, 2. September 2010 / 10:10 h

Die bevorstehenden neuerlichen SBB-Tariferhöhungen haben umverkehR veranlasst, die Preisentwicklung im öffentlichen Verkehr (ÖV) und im Autoverkehr genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Fazit der Organisation: Die Preise für den ÖV seien zwischen 1990 und 2009 um fast 30 Prozentpunkte stärker angestiegen als die Kosten des motorisierten Individualverkehrs. Der Infrastrukturausbau dürfe nicht auf Kosten der Zugpassagiere stattfinden.



UmverkehR sagt ÖV-Preisen den Kampf an. /

Dafür brauche es «neue Einnahmequellen für den ÖV, einen Ausbau mit Mass und klare Prioritäten», heisst es in den Medienunterlagen. Es sei unsinnig, die SBB-Tarife jährlich anzuheben, wenn das Autofahren nicht auch gleichzeitig teurer werde, wird umverkehR-Copräsidentin Yvonne Gilli zitiert. Die grüne St. Galler Nationalrätin befürchtet erhebliche Wettbewerbsverzerrungen und falsche Anreize.

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