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Internet führt zu neuer WertschöpfungslogikMünchen - Firmenwerte entstehen künftig nicht mehr durch die Produktion von Gütern, sondern erst durch deren Nutzung durch Kunden. Daher ist es wichtig, Kunden schon in den Entstehungsprozess einzubeziehen - durch sogenannte «Co-Creation».knob / Quelle: pte / Samstag, 12. Mai 2012 / 23:36 h
«Ein Auto, das nicht gekauft wird, ist wertlos und hat erstmal eine Menge Geld gekostet», erläutert der Münchner BWL-Professor Anton Meyer gegenüber pressetext. «Ohne Kunden haben Sie keinen Umsatz, sondern nur ein teures Hobby.»
Beim Meet-the-Press Event von IDG am vergangenen Freitag in München sprach der Ordinarius an der Ludwig Maximilians-Universität München Klartext. Alle Forschungsergebnisse kommen zum selben Ergebnis: Die Wissensgesellschaft führt auch zu einer neuen Logik in der Wertschöpfung, zu einem fundamentalen Paradigmenwechsel. Wissen und Know-how sind das Kapital der Zukunft, und immaterielle Werte wie Marken und Vertrauen die Assets eines Unternehmens. Diese stünden aber (noch) nicht in der Bilanz.
Kunden beteiligen sich an der Wertschöpfung AIDA (Anm: unternehmensgetriebene Marketingformel für Attention - Interest - Desire - Action) war gestern, künftig geht es um interaktive und kundengetriebene Kommunikation. Selbst die heute von den meisten Unternehmensberatern propagierte Markt- und Nutzenorientierung sei überholt, sagt der Professor. Kunden erwarten sich vom Anbieter «individuelle Lösungen», sie zeigen was sie wollen, und der Anbieter muss lernen, damit umzugehen. Die totale Transparenz im Internet hat laut Meyer zu einem dramatischen Vertrauensverlust gegenüber Institutionen und Unternehmen geführt. / Foto: David Adair ex-press.ch
Meyer spricht in diesem Zusammenhang von einer «beziehungsorientierten Logik» und vergleicht den neuen Marketingansatz mit dem «Flipperspiel». Die Co-Creation von Kunden bei der Entwicklung von Produkten und Lösungen sei aber eine grosse Chance, weil damit ja auch Werte geschaffen werden. Beispiel dafür sei etwa ein Online-Konfigurator, mit dem sich ein Kunde sein individuelles Auto, sein individuelles Outfit oder Menü zusammenstellen kann. Vertikaler Vertrauensverlust Die totale Transparenz im Internet hat laut Meyer zu einem dramatischen Vertrauensverlust gegenüber Institutionen und Unternehmen geführt. Informationen, Verhaltensweisen und Stellungnahmen können heute ja in Echtzeit auf ihre Wahrheit überprüft werden. Die Basis zur Wiedergewinnung der Glaubwürdigkeit ist nachhaltige Unternehmensführung und ehrliche Kommunikation, betont der Betriebswirtschafter. Meyer: «Während früher noch ein 'Grundvertrauen' vorherrschte, muss heute oft erstmals Misstrauen abgebaut werden. Nicht mehr der Kunde geht freiwillig eine «riskante Vorleistung» ein, sondern das Unternehmen muss in Vorleistung treten, und Massnahmen zum Vertrauensaufbau leisten.» Es geht um ein Umdenken - von der Shareholderorientierung hin zur Stakeholderorientierung. Unternehmen müssen ihre Interessen offen auf den Tisch legen und gesellschaftliches Engagement zeigen, um zukunftsgerichtetes Vertrauen aufzubauen.![]() Schmuck der Zukunft: Nachhaltigkeit im Fokus Nachhaltigkeit ist längst nicht mehr nur ein Trend, sondern eine Notwendigkeit, die in vielen Branchen Einzug gehalten hat ? so auch in der Schmuckindustrie. Die Entwicklung hin zu nachhaltigen Materialien und ethischen Standards ist ein strategischer Schritt, um zukünftiges Wachstum sicherzustellen und gleichzeitig unsere Umwelt zu schützen. Fortsetzung
Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung
Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie.
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