|
|
||||||
|
||||||
|
|
||||||
|
|
Lüthi im Regen eine Klasse für sichTom Lüthis Chancen auf den Gewinn des WM-Titels in der Moto2-Klasse sind nach dem Regen-GP von Le Mans stark gestiegen. Der Berner sicherte sich auf dem Circuit im Nordwesten Frankreichs hoch überlegen den ersten Saisonsieg.fest / Quelle: Si / Sonntag, 20. Mai 2012 / 13:33 h
Weil die in der WM führenden Spanier Marc Marquez (noch vor Rennhälfte gestürzt) und Pol Espargaro (nur 6. Platz) erstmals in dieser Saison die Top-3-Platzierungen verpassten, konnte Lüthi im Gesamtklassement seinen Rückstand deutlich verkleinern. Der nun siebenfache GP-Sieger aus Linden im Emmentaler bleibt zwar WM-Dritter. Doch mit 68 Punkten liegt er nach 4 von 17 Saisonrennen nur noch ganz knapp hinter dem neuen Leader Espargaro (71 Punkte) und Marquez (70) zurück. Der in dieser Wertung viertklassierte Italiener Andrea Iannone ist mit 46 Punkten bereits deutlich distanziert.
«Es war ein perfekter Tag - auch für die WM. Ich bin überglücklich und habe mich auf einer Auslaufrunde noch nie so gefreut wie dieses Mal», sagte Lüthi. Er freue sich für sich selbst, aber genau so auch für sein Team, so der 25-jährige Berner. «Das Team hat diesen Sieg schon lange verdient.» Lüthi, der in der Vorbereitung auf die Saison der dominierende Moto2-Fahrer war, hatte schon in den drei Grands Prix zuvor in Katar (5. Platz), Jerez (3.) und Estoril (3.) über viele Runden geführt und letztlich fehlte ihm jeweils nur wenig zum Sieg. Dritter Sieg in Le Mans Auf dem Circuit in Le Mans, auf welchem er drei seiner sieben GP-Triumphe feiern konnte, war Lüthi eine Klasse für sich. Der von Position 2 ins Rennen gestartete Schweizer hielt sich aufgrund der schwierigen Verhältnisse zunächst zurück und kam mit 1,6 Sekunden Rückstand aus der ersten Runde zurück. Nach drei Runden fuhr Lüthi bereits unmittelbar hinter Espargaro. In der 8. Runde übernahm er die Spitze und fortan sahen die Konkurrenten vom Schweizer nur noch das Hinterrad - oder wohl eher nur die vom Hinterrad aufspritzende Gischt. Innert vier Runden stieg Lüthis Vorsprung auf 3,5 Sekunden an. Den lang ersehnten ersten Sieg seit letztem Oktober, als er in Malaysia erstmals in der Moto2-Klasse gewinnen konnte, hatte Lüthi allerdings noch nicht auf sicher. «Weil es in der zweiten Rennhälfte stärker regnete und die Strecke schmieriger wurde, musste ich Speed wegnehmen», so Lüthi. Tom Lüthi gewinnt auf dem Circuit im Nordwesten Frankreichs hoch überlegen. / Foto: EQ Images
In dieser Phase kam der mehr Risiko nehmende Franzose Johann Zarco bis auf weniger als eine Sekunde an den Berner heran. «Er hat es übertrieben und ist gestürzt», sagte Lüthi, der von «extrem schwierigen Bedingungen» und einer «Gratwanderung» sprach. Am Schluss lag Lüthi 6,4 Sekunden vor dem Italiener Claudio Corti, der drittklassierte Brite Scott Redding verlor bereits über zwölf Sekunden. «Ich bin überzeugt, dass wir im Laufe der Saison noch stärker werden», sagte der 125er-Weltmeister von 2005 am Ende auch noch, womit er sein momentan riesiges Selbstvertrauen auch abseits der Piste demonstrierte. Ein WM-Punkt für Aegerter Für die drei restlichen Schweizer in der Moto2-Klasse war das Rennen in Frankreich eines zum Vergessen. Dominique Aegerter, der nasse Bedingungen gar nicht schätzt, reichte es trotz der vielen Stürze als 15. nur ganz knapp in die Punkteränge. Randy Krummenacher musste schon nach der ersten Runde aufgeben, weil er von einem Konkurrenten zu Fall gebracht worden war. Und der im Qualifying und Rennen letztplatzierte Tessiner Marco Colandrea (19.) wurde schon zu Rennhälfte von Sieger Lüthi überrundet. Pedone mit richtiger Taktik Der Sieg im Moto3-Rennen, das von Stürzen der WM-Favoriten geprägt wurde, ging an den Einheimischen Louis Rossi (22). Der aus Le Mans stammende Franzose kam im heftigen Regen zu seinem ersten GP-Sieg (im 51. Rennen). Der zweitklassierte Spanier Alberto Moncayo lag im Ziel bereits fast eine halbe Minute zurück. WM-Leader Sandro Cortese aus Deutschland konnte sich als einziger der Gesamtersten klassieren (6. Platz). Als Zehnter schaffte Giulian Pedone, der ein taktisch geschicktes Rennen fuhr, sein mit Abstand bestes Karriereresultat. Der 18-jährige Neuenburger verlor zwar fast eine Runde auf den Sieger, doch im Gegensatz zur Mehrheit der Konkurrenten blieb er von einem Sturz verschont. Vor Le Mans hatte Pedone in 19 Grands Prix erst zweimal - jeweils als 15. (in Valencia im November 2011 und in Jerez im April) - WM-Punkte geholt. ![]() UV-Beständigkeit: Ein Schlüssel für langlebige Outdoor-Werbemittel In der dynamischen Welt der Aussenwerbung spielt die Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle. Eine der grössten Herausforderungen ist die UV-Strahlung, die Materialien im Freien stark beansprucht. Der Fokus liegt darauf, wie UV-Beständigkeit im Jahr 2026 die Langlebigkeit von Outdoor-Werbemitteln beeinflusst und welche strategischen Ansätze dabei eine Rolle spielen. Fortsetzung
Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung
Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie.
Fortsetzung
|
|
|