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Chamenei nennt Israel «zum Verschwinden verurteiltes Gebilde»

Teheran - Vor dem sogenannten Al-Kuds-Tag aus Solidarität mit den Palästinensern hat das geistliche Oberhaupt im Iran, Ayatollah Ali Chamenei, Israel als ein «zum Verschwinden verurteiltes künstliches Gebilde» bezeichnet.

bg / Quelle: sda / Donnerstag, 16. August 2012 / 20:55 h

In einer am späten Mittwochabend gehaltenen Rede sagte Chamenei, die für Freitag vorgesehenen Al-Kuds-Kundgebungen würden den «Feinden des Islams und Palästinas» einen «schweren Schlag» zufügen. Der Iran sehe die Verteidigung der Palästinenser als religiöse Pflicht an. Die Al-Kuds-Demonstrationen, auf denen zur »Befreiung« Jerusalems (arabisch al-Kuds) aufgerufen wird, hatte Ayatollah Khomeini nach dem Sturz des Schahs 1979 eingeführt. Sie finden seitdem jeweils am letzten Freitag des islamischen Fastenmonats Ramadan statt, diesmal vor dem Hintergrund erhöhter Spannungen zwischen dem Iran und Israel.



Ayatollah Ali Chamenei, geistliche Oberhaupt im Iran. /

Drohung gegen Atomanlagen

Die israelische Führung hat dem Iran in den vergangenen Monaten immer wieder mit einem militärischen Angriff gegen seine Atomanlagen gedroht, die Israel als Bedrohung seiner Existenz ansieht. Israel und seine Verbündeten verdächtigen Teheran, heimlich nach Atomwaffen zu streben. Der Iran bestreitet das und verweist auf sein Recht zur zivilen Nutzung der Atomenergie. Ausserdem macht Teheran geltend, dass es im Gegensatz zu Israel schon 1968 den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet hat.

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UNO: Glencore umgeht Iran-Sanktionen New York/Teheran - Der Rohstoffriese Glencore Xstrata mit Sitz in der Schweiz könnte einem Bericht der UNO zufolge die internationalen Sanktionen gegen den Iran umgangen haben. Dies geht aus einem vertraulichen Bericht hervor, den die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte. Fortsetzung


Neue Technik für Irans Atomprogramm Wien - Der neue Iran-Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA bringt keine neuen Enthüllungen, sondern zeigt vor allem eines: Ungeachtet aller Kritik verbessert und vergrössert der Iran sein umstrittenes Atomprogramm weiter. Fortsetzung


«Kein neuer Atom-Kurs im Iran» Istanbul - Der iranische Atomunterhändler Said Dschalili hat den Westen vor falschen Hoffnungen auf einen neuen Kurs seines Landes in der Atompolitik nach der Präsidentenwahl gewarnt. Teheran beharre auf dem Recht auf ein ziviles Atomprogramm. Fortsetzung


Nahost

Kerry spricht von «Überraschungen» Jerusalem - Die Bemühungen der USA um eine Wiederankurbelung des Nahost-Friedensprozesses stossen auf verbreitete Skepsis. US-Aussenminister John Kerry sagte bei einem Besuch in Israel, er kenne die Region gut genug um zu wissen, «dass es hier Skepsis gibt und manchmal auch Zynismus», weil es einige bittere Jahre der Enttäuschung gegeben habe. Fortsetzung


Schusswechsel zwischen Israel und Syrien auf dem Golan Beirut - Im Grenzgebiet zwischen Israel und Syrien hat sich die Lage nach einem Schusswechsel auf den Golan-Höhen verschärft. Die syrische Armee zerstörte dort nach eigenen Angaben in der Nacht zum Dienstag ein israelisches Militärfahrzeug. Die israelische Armee dementierte. Fortsetzung


Erneut Demonstrationen gegen Sparpläne in Israel Bern - Erneut sind in Israel Menschen gegen die Sparpläne der Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und soziale Ungerechtigkeit auf die Strasse gegangen. Wie das Nachrichtenportal «ynet» berichtete, beteiligten sich am Samstagabend etwa 1500 Menschen an den landesweiten Protesten. Fortsetzung


Ausland

Neonazi-Gegner verhindern in Karlsruhe rechtsradikale Kundgebung Karlsruhe - Nach Ausschreitungen bei einer Protestaktion gegen Neonazis ist ein Aufmarsch der Rechten am Samstag in Karlsruhe abgesagt worden. Die zuständige Behörde habe das «auf Grund der aktuellen Lage» entschieden, teilte die Polizei mit. Fortsetzung


Chile schenkt Japan Moai-Steinstatue als Symbol für Wiederaufbau Tokio - Eine drei Meter hohe Statue von der zu Chile gehörenden Osterinsel hat am Samstag in einer von Erdbeben und Tsunami zerstörten japanischen Kleinstadt eine neue Heimat gefunden. Das drei Meter hohe Standbild aus Stein wurde im Fischerstädtchen Minami Sanriku aufgestellt, von dem nach der Katastrophe vom März 2011 fast nichts übrigblieb. Fortsetzung


Interpol lehnt Haftbefehl für Magnitski-Chef Browder ab Lyon - Interpol will keinen Haft- und Auslieferungsbefehl ausstellen für den Ex-Chef des in russischer Haft verstorbenen Steueranwalts Sergej Magnitski. Die internationale Polizeibehörde erklärte am Samstag, alle Unterlagen über den Briten William Browder seien zerstört worden. Fortsetzung


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