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USA irrt sich in Ahmadinedschad

New York - Die USA haben den Boykott der Rede des iranischen Staatschefs Mahmud Ahmadinedschad vor der UNO-Vollversammlung angekündigt. Ahmadinedschad nutze die Reise zur UNO lediglich dazu, «paranoide Theorien und abscheuliche Verunglimpfungen zu Israel» zu verbreiten, teilte die UNO-Vertretung der USA am Mittwoch mit.

knob / Quelle: sda / Mittwoch, 26. September 2012 / 18:14 h

Verantwortlich machte er dafür jedoch nur allgemein «den Kapitalismus» oder «bestimmte Nationen». In den vergangenen Jahren hatte er immer wieder mit Beschimpfungen für einen Eklat in der Vollversammlung gesorgt.



Der iranische Staatschef soll am Mittwoch das Wort bei der UNO-Generaldebatte ergreifen. (Archivbild) /

Ahmadinedschad kann nach zwei Amtszeiten im kommenden Jahr nicht mehr bei der Präsidentenwahl im Iran antreten. Zuvor hatten die USA den Boykott der Rede des iranischen Staatschefs angekündigt. Ahmadinedschad nutze die Reise zur UNO lediglich dazu, «paranoide Theorien und abscheuliche Verunglimpfungen zu Israel» zu verbreiten, teilte die UNO-Vertretung der USA am Mittwoch mit. Zudem sei es «besonders ungünstig», dass Ahmadinedschad am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur rede. Die Beziehungen zwischen den USA und der Regierung in Teheran sind auch wegen des iranischen Atomprogramms äusserst angespannt. US-Präsident Barack Obama hatte den Iran am Dienstag vor der UNO-Vollversammlung gewarnt, dass Washington eine nukleare Bewaffnung des Landes auf jeden Fall verhindern werde. Teheran weist den Vorwurf zurück, nach Atomwaffen zu streben.

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