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Leclanché erhofft sich RettungYverdon-les-Bains - Im Kampf ums Überleben bittet der Waadtländer Batterienhersteller Leclanché seine Aktionäre um einen Aderlass. Der Verwaltungsrat schlägt ihnen einen Kapitalschnitt vor: Der Wert der Aktie soll herabgesetzt werden, danach soll eine Kapitalerhöhung folgen.fajd / Quelle: sda / Mittwoch, 10. April 2013 / 11:09 h
Leclanché hat in letzter Minute die Traktanden für die am heutigen Mittwoch in Yverdon-les-Bains stattfindende Generalversammlung geändert. Zur Lösung der kritischen Finanzlage des Unternehmens soll zuerst der Nennwert aller 5,6 Mio. ausstehenden Aktien von 5 auf 2 Fr. pro Titel herabgesetzt werden.
Die Nennwertreduktion erlaubt es Leclanché, in der Bilanz 16,9 Mio. Fr. den Reserven zuzuweisen. Anschliessend will der Verwaltungsrat in drei Tranchen eine Kapitalerhöhung durchführen.
Aktienkapital soll erhöht werden Die erste Tranche sieht die Ausgabe von maximal 8,4 Mio. neuen Aktien zum Nominalwert von 2 Franken. Dabei haben die bisherigen Aktionäre das volle Bezugsrecht. Diese Tranche erhöht das Aktienkapital um maximal 16,9 Mio. Franken. Die zweite Tranche ist eine Privatplatzierung bei neuen Geldgebern.Der Batterienhersteller steckt in einer finanziellen Notlage. / Foto: Leclanche
Mit maximal 10 Mio. Aktien zum Nominalwert von 2 Fr. soll das Aktienkapital um 20 Mio. Fr. steigen. Die dritte Tranche geht an den Fonds Bruellan, der damit ein ausstehendes Darlehn wandeln könnte. Mit maximal 3,5 Mio. Aktien zu nominal 2 Fr. pro Stück soll so das Leclanché-Aktienkapital um weitere 7 Mio. Fr. steigen. Leclanché war lange ein wichtiger Industriebetrieb des nördlichen Waadtlandes. In den vergangenen Jahren hat sich das Geschäft von traditionellen Batterien hin zur Produktion von Lithium-Ionen-Energiespeichern verlagert. Das Unternehmen hat 117 Beschäftigte in Yverdon und in Deutschland.
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