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CSIO St. Gallen abgebrochenDer Longines CSIO Schweiz in St. Gallen ist im Regen ertrunken. Wegen der Unmengen Wasser, die in den letzten Tagen aufs Gründenmoos fielen, entschied das OK, das Turnier erstmals in seiner Geschichte vorzeitig abzubrechen.asu / Quelle: Si / Samstag, 1. Juni 2013 / 14:25 h
Den Beschluss fällte das OK unter der erstmaligen Leitung von Nayla Stössel am Samstagmittag im Einverständnis mit der Jury und den Equipenchefs. In der Nacht vom Freitag auf den Samstag prasselte auf St. Gallen und das Gründenmoos so viel Regen nieder, dass die Bedingungen so schlecht wurden, dass die Sicherheit für Pferd und Reiter nicht mehr gewährleistet werden konnte.
«Die besonderen Umstände zwangen uns, sämtliche noch anstehenden Springen abzusagen. Es hat zu viel geregnet, und Besserung ist nicht in Sicht. Der Boden wurde massiv beansprucht. Reguläre Verhältnisse für alle Reiter wären unmöglich gewesen. Wir mussten Farbe bekennen. Sicherheit, Fairness und Vernunft hatten Priorität, auch wenn die Absage finanzielle Folgen haben wird», sagte Nayla Stössel, die bei allen auf Verständnis stiess.
«Ich kann diesen Entscheid zu hundert Prozent nachvollziehen. Unter diesen Umständen wäre eine Weiterführung des Turniers fahrlässig gewesen, auch wenn nun ein finanzielles Fiasko entstehen kann», fasste der Schweizer Equipenchef Urs Grünig zusammen. «Der Entscheid wurde im Sinne des Sports gefällt. Kein Rasenboden der Welt hätte es eine solch ergiebige Wassermenge geschluckt. Der Rasen in Aachen beispielsweise ist nicht annähernd so gut wie in St. Gallen. Und ich spreche aus Erfahrung.»
Das Turnierprogramm war bereits am Donnerstag und Freitag aufgrund der prekären Verhältnisse gestrafft und den Witterungsverhältnissen angepasst worden. Selbst der Nationenpreis konnte nicht wie vorgesehen in zwei Umgängen ausgetragen werden, sondern wurde auf einen Umgang plus Stechen mit je einem Reiter der führenden Equipen reduziert. Weltmeister Deutschland trat wegen den prekären Verhältnissen gar nicht an. Die deutschen Reiter verliessen St.
Der Regen vermasselte das Reitturnier. / Foto: EQ Images
Gallen wie die Holländer schon am Freitagabend. Sand statt Rasen? Das Gründenmoos im Westen der Stadt St. Gallen ist ein Naturstadion. Die «grüne» Lunge am Waldrand ist sicht- und spürbar. Dazu gehört auch der Rasenboden, auf dem auch St. Gallens Fussballer und Firmenfussballer zeitweise trainieren. Rasen schluckt aber generell nicht so viel Wasser wie Sand. Deshalb keimt nun wieder die Frage auf, ob man nicht einen Sandplatz einlegen sollte. «Der moderne Springsport findet zwar vorwiegend auf Sand statt. St. Gallen würde aber mit einem Wechsel seine Einmaligkeit und seine Idylle verlieren. In diesen Tagen hatte man unglaubliches Pech. Ein solches hat man nicht alle Jahre», befand Urs Grünig, was OK-Präsidentin Nayla Stössel nach allem Stress in den letzten Tagen sichtlich erfreute. Die Tochter von Peter Stössel, des im vergangenen Sommer nach 25 Jahren zurückgetretenen «Mister CSIO», hatte bei ihrer Premiere einige schwierige Entscheide zu treffen, die sie bravourös löste. Die Entscheidung fällte das OK des Longines CSIO Schweiz in St. Gallen unter der erstmaligen Leitung von Nayla Stössel im Einverständnis mit der Jury und den Equipenchefs. In der Nacht von Freitag auf den Samstag war in St. Gallen so viel Regen gefallen, dass die Bedingungen so schlecht wurden, dass die Sicherheit der Pferde und der Reiter nicht mehr gewährleistet werden konnte. Zudem wären die Bedingungen auf dem Rasenboden nicht mehr regulär gewesen. Das Turnierprogramm war bereits am Donnerstag und am Freitag aufgrund der prekären Verhältnisse gestrafft und angepasst worden. Selbst der Nationenpreis konnte nicht wie vorgesehen in zwei Umgängen, sondern nur mit einem Umgang plus Stechen für einen Reiter der führenden Equipen ausgetragen werden.
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