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Griechenland versinkt in der Massenarbeitslosigkeit

Brüssel - Griechenland steckt wohl noch tiefer im Sumpf aus Rezession und Arbeitslosigkeit als befürchtet. Das Athener Forschungsinstitut IOBE erwartet in diesem Jahr einen Rückgang der Wirtschaftskraft um bis zu fünf Prozent.

dap / Quelle: sda / Dienstag, 9. Juli 2013 / 14:50 h

Die griechische Wirtschaft schrumpft bereits das sechste Jahr in Folge. Bisher waren die IOBE-Ökonomen davon ausgegangen, dass sie 2013 um 4,6 Prozent zurückgehen wird. Nun rechnen sie mit 4,8 bis 5,0 Prozent. Die Arbeitslosenquote dürfte auf 27,8 statt auf bisher erwartete 27,3 Prozent hochschnellen. Alternativen zu den einschneidenden Reformen in Staat und Wirtschaft wollen die Euro-Partner und der IWF weiterhin nicht in Betracht ziehen. Die Euro-Finanzminister einigten sich am Montagabend in Brüssel zwar darauf, weitere Milliarden nach Athen zu überwiesen - aber nur unter Bedingungen und in mehreren Tranchen. Eine Voraussetzung ist, dass bis Ende Juli 4200 staatlich Beschäftigte in eine Transfergesellschaft kommen.

25'000 Staatsdiener könnten arbeitslos werden

Bis zum Jahresende 2013 sollen insgesamt 25'000 Staatsdiener in die Transfergesellschaft wandern.



Das Parlamentsgebäude in Athen. /

Sollte sich für sie binnen Jahresfrist keine neue Stelle finden, werden sie arbeitslos.

Im Gegenzug werden 6,8 Mrd. Euro ausgezahlt, häppchenweise über drei Monate. Neben dem Abbau des überdimensionierten Staatsdienstes hakt es in Griechenland bei der Reform der Steuerverwaltung. Auch dazu muss die Regierung bis zum 19. Juli Gesetze beschliessen. Erst dann werden die ersten 2,5 Mrd. Euro aus der neuen Hilfstranche endgültig freigegeben. Für die restlichen beiden Portionen muss Griechenland dann weitere solcher «Meilensteine» erfüllen.


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Arbeitsmarkt

Temporärbranche schliesst im 3. Quartal mit 4,2 Prozent im Plus Im dritten Quartal 2017 konnten die Temporärunternehmen 4,2 Prozent mehr Einsatzstunden vermitteln als im Vorjahr. Dies zeigt der Swiss Staffingindex, das Geschäftsbarometer der Temporärindustrie. Das Branchenwachstum verliert gegenüber dem zweiten Quartal zwar etwas an Dynamik, bleibt aber solide. Nachdem zahlreiche, namhafte Konjunkturforschungsinstitute ihre Erwartungen an das diesjährige BIP-Wachstum nach unten korrigiert haben, überrascht diese Entwicklung. Die robuste Geschäftstätigkeit auf dem Temporärmarkt deutet auf ein Anziehen der Konjunktur und eine gute Arbeitsmarktentwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2017 hin. Fortsetzung


Streik behindert Bahnverkehr in Belgien Brüssel - Ein Streik hat in Belgien den zweiten Tag in Folge den Zugverkehr erheblich behindert. Nach Angaben der Bahngesellschaft SNCB fielen im südlichen Teil des Landes am Dienstagmorgen alle Verbindungen aus, im Norden waren 60 Prozent betroffen. Fortsetzung


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