Samstag, 21. Oktober 2017
VADIAN.NET, St.Gallen



Nachrichten.ch

Aktuell

Forum


Inland

Botschaft in Berlin feiert Gotthard-Tunnel mit Riesen-Schriftzug

Gegner der Stiefkindadoption für Homosexuelle drohen mit Referendum

Ja zu Subventionen für Wasserkraftwerke bei tiefen Strompreisen

Alles ist bereit für die Eröffnung des Gotthard-Tunnels

Wirtschaft

Schweizer Exporte - Erfolgskurs setzt sich fort

Erdwärme - erneuerbare Energie mit Zukunft

Mit Publinews im Dialog mit Ihrem Kunden

Mit Publinews im Dialog mit Ihrem Kunden

Ausland

Hunderte demonstrieren in Istanbul zum Gezi-Jahrestag

Islamischer Staat setzt Offensive im Norden Syriens fort

Deutschland und Grossbritannien erinnern an Skagerrak-Schlacht

Jens Stoltenberg gegen neuen Kalten Krieg

Sport

GC testet ManUtd-Junior Faustin Makela

Constantin kündigt Gang vor Zivilgericht an

Moderne Fussballschuhe: Innovative Materialien treffen auf modernes Design

Basel könnte Samuele Campo zurückholen

Kultur

Wunderkammern zum Entdecken

Augusta Raurica - Die Römerstadt am Rhein bei Basel

Das neue Zuhause der Fussballgeschichte

Schweizer Geschichte und Kultur erleben

Kommunikation

Gipfeltreffen für Digital Marketing und E-Business

Erfolg durch Personalisierung und Timing

Telefonmuseum Telephonica - Geschichte zum Anfassen

Bild- und Videosuche per Handskizze

Boulevard

Aktuelle Wohntrends schätzen die Gemütlichkeit

blickfang Bern vom 24. bis 26. November 2017

Ihr Umzug - ein Kinderspiel!

Das Halbtax für Hotels

Wissen

Fauna, Flora & Fun erleben

Inselspital eröffnet zentrale Biobank

Rückkehrende Touristen sollen Kondome benutzen

Frühchen: Schwache Knochen im Erwachsenenalter

Wetter


Kolumne


Möchten Sie zu diesen Themen eine eigene
Internetpräsenz aufbauen?

www.vorstand.ch  www.revision.swiss  www.gesundheitskommission.c ...  www.aerzteverband.net  www.bundesamt.org  www.gesundheit.shop  www.kuerzungen.blog  www.generell.eu  www.fachgesellschaften.li  www.amtstarif.de  www.kompromiss.at

Registrieren Sie jetzt komfortabel attraktive Domainnamen!
domains.ch
Domainregistration seit 1995
Internes

Impressum


Werbung


Publireportagen


Newsfeed


Die veröffentlichten Inhalte sind ausschliesslich zum persönlichen Gebrauch bestimmt. Die Vervielfältigung, Publikation oder Speicherung in Datenbanken, jegliche kommerzielle Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte sind nicht gestattet.

Nachrichten.ch (c) Copyright 2017 by news.ch / VADIAN.NET AG

Streit um neuen Ärztetarif geht in die heisse Phase

Bern - Fast 11 Milliarden Franken pro Jahr kostet die ambulante Versorgung durch Ärzte und Spitäler. Der Ärztetarif Tarmed, der den Abrechnungen zu Grunde liegt, ist längst überholt. Seit Jahren wird um eine Anpassung gerungen. Jetzt geht der Streit in die heisse Phase.

bert / Quelle: sda / Sonntag, 17. April 2016 / 14:28 h

Seit Anfang April liegt eine neue Tarifstruktur auf dem Tisch. Diese haben der Ärzteverband FMH, der Spitalverband H+, die Unfallversicherer und der Krankenkassenverband curafutura ausgehandelt. Am 28. April entscheidet die Ärztekammer der FMH darüber. Stimmt sie zu, werden voraussichtlich rund 40'000 Mediziner in einer Urabstimmung befragt.

Auch beim Spitalverband H+ läuft derzeit die Befragung der Mitglieder. Stehen alle Ampeln auf Grün, wollen die Verhandlungspartner die neue Tarifstruktur und die zugehörigen Verträge Ende Juni dem Bundesrat zur Genehmigung vorlegen.

Warnung vor Kostenschub

Die beteiligten Organisationen haben seit 2010 an der Revision der rund 4600 Tarifpositionen gearbeitet. Nicht mitgemacht hat santésuisse. Der Krankenkassendachverband wollte nicht an einem Tarifsystem mitarbeiten, das seiner Meinung nach unweigerlich zu höheren Kosten führt. Morgen Montag tritt santésuisse zusammen mit dem Chirurgen-Verband FMCH mit eigenen Vorschlägen an die Öffentlichkeit.

Bei dem Streit geht es vereinfacht gesagt um den Lohn der Ärzte auf der einen Seite und die Höhe der Krankenkassenprämien auf der anderen. Jede ärztliche Leistung wird mit einer bestimmten Anzahl Taxpunkte vergütet. Multipliziert mit dem Taxpunktwert ergibt sich daraus die Entschädigung des Arztes. Die Rechnung wird von den Krankenkassen und damit letztlich von den Prämienzahlern beglichen.

Welche Leistung wie viele Taxpunkte wert ist, steht in der Tarifstruktur Tarmed. Diese wurde 2004 letztmals überarbeitet. Viele Tarifpositionen entsprechen längst nicht mehr der Realität. Dank technischem Fortschritt ist beispielsweise die Operation eines grauen Stars viel einfacher geworden. Die Entschädigung ist aber immer noch gleich hoch. Andere Vergütungen sind zu tief angesetzt. Breite Einigkeit herrscht etwa darüber, dass Hausärzte für nicht technische Leistungen wie das Patientengespräch heute zu wenig Geld bekommen.

Ärzte unter Druck

Damit ist der Tarif nicht mehr sachgerecht, wie es das Gesetz verlangt. Das allein würde die meisten Ärzte noch nicht beunruhigen. Was sie unter Druck setzt, sind die Möglichkeiten des Bundesrats. Seit einer Gesetzesänderung von 2013 kann die Regierung selber einen Tarif erlassen, wenn der geltende nicht mehr sachgerecht ist und sich die Tarifpartner nicht auf eine Anpassung einigen können.

Dass er bereit ist, davon Gebrauch zu machen, hat er 2014 im Zusammenhang mit der Hausarzt-Initiative bewiesen. Damals wurden Tarifpositionen, die vor allem von den Grundversorgern abgerechnet werden, auf Kosten der Spezialärzte um 200 Millionen Franken aufgewertet.

Das sei ein Damoklesschwert für die Ärzte, sagte FMH-Vorstandsmitglied Urs Stoffel der Nachrichtenagentur sda: Entweder, man einige sich auf einen Kompromiss, oder man bekomme einen Amtstarif. «Und der wird sicher nicht zu Gunsten der Ärzteschaft ausfallen», ist Stoffel überzeugt.

Trotz dieser Drohung sei die neue Tarifstruktur heftig umstritten, und zwar in allen Fachgesellschaften.



Die Tarife müssen zwingend angepasst werden. /

Wer wie viel gewinne und wer verliere, lasse sich heute noch nicht sagen. Generell würden Grundleistungen eher aufgewertet, technische Leistungen abgewertet, sagte Stoffel.

Das entspricht den Vorgaben des Bundes. Dieser schreibt aber auch vor, dass die neue Tarifstruktur nicht zu höheren Kosten führen darf. Was diese Kostenneutralität bedeutet und wie sie erreicht werden kann, ist umstritten. Der Zwist ist einer der Gründe für die Spaltung von santésuisse und die Gründung des Verbands curafutura durch die Krankenkassen CSS, Helsana, KPT und Sanitas.

«Es ist unsere Verantwortung, eine Lösung zu finden», sagt curafutura-Präsident Ignazio Cassis. Der Tessiner Mediziner ist als Chef der FDP-Bundeshausfraktion und Präsident der nationalrätlichen Gesundheitskommission eine Schlüsselfigur im Tarifstreit. Die Leistungserbringer hätten sich zur Kostenneutralität bekannt, darum arbeite curafutura am neuen Tarif mit, sagte Cassis.

Anpassung nach unten

Damit es nicht beim Bekenntnis bleibt, haben die Verhandlungspartner einen Korrekturmechanismus in den Tarifverträgen eingebaut. Die so genannte «Normierung» ist ein Faktor, mit dem die Anzahl Taxpunkte nach unten korrigiert wird. So wird sichergestellt, dass das Taxpunktvolumen in der neuen Tarifstruktur gleich bleibt. Im Jahr der Einführung werde überprüft, ob Anpassungen nötig seien, erklärte Bernhard Wegmüller, Direktor des Spitalverbands H+. «Dadurch können wir gewährleisten, dass der Tarifmodellwechsel zu keinen Mehrkosten führen wird.»

Santésuisse traut diesem Mechanismus nicht. Der Dachverband verlangt, dass gewisse Leistungen nicht nach Zeit, sondern pauschal abgerechnet werden. Zudem soll ein allfälliger Anstieg des Taxpunktvolumens nicht nur bei Einführung des neuen Tarifsystems, sondern jedes Jahr wieder nach unten korrigiert werden. Nur so kann nach Ansicht von santésuisse das Kostenwachstum wirksam bekämpft werden. Die Krankenkassen befürchten nämlich, dass die Ärzte allfällige Ausfälle kompensieren, indem sie mehr Leistungen abrechnen.

Dass dies nicht ganz aus der Luft gegriffen ist, zeigt eine erste Auswertung der Tarifanpassung von 2014 durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Aus den provisorischen Zahlen geht hervor, dass die Hausärzte wie vorgesehen mehr Geld bekommen.

Bei den Spezialisten ist die Anzahl abgerechneter Taxpunkte aber nicht im gleichen Ausmass gesunken, sondern im Gegenteil sogar gestiegen. Das BAG vermutet, «dass die Spezialisten die Kürzungen mit einer Mengenausweitung kompensieren», wie es in einer Stellungnahme heisst.

Über der Schmerzgrenze

Nach Ansicht von FMH-Vorstand Urs Stoffel liefert die Analyse keinen Beleg für eine reine Mengenausweitung als Ursache für den Anstieg. Gründe seien neben dem normalen Wachstum auch die besonders grosse Nachfrage nach diesen Leistungen, sagte er. In der neuen Tarifstruktur werde das vorgesehene Monitoring eine Mengenausweitung verhindern. Dieses erlaube, gezielt einzugreifen, dort wo die Kosten aus dem Ruder liefen.

Die Forderungen von santésuisse lehnen Ärzte und Spitäler ab. Die jährliche Normierung der Tarifstruktur wäre «weit über der Schmerzgrenze der Schweizer Ärzteschaft», sagte Stoffel. Auch curafutura-Präsident Cassis ist skeptisch. Ein gewisses Wachstum müsse möglich sein, allein wegen der Demografie und dem medizinischen Fortschritt. «Letztlich ist es aber eine politische Diskussion, welchen Preis die Bevölkerung für welche Leistungen zu zahlen bereit ist», sagte er.

In Verbindung stehende Artikel




Spitäler äussern sich für neue Tarifstruktur





Kosten für Gesundheit steigen





Santésuisse befürchtet Kostenschub





Krankenkassenverband erwartet deutliche höhere Prämien





Beschwerden gegen Tarmed-Anpassung





Grundversorgungs-Artikel deutlich angenommen

 Kommentare 
Ihre Meinung interessiert uns. Machen Sie mit und diskutieren Sie aktiv mit anderen nachrichten.ch Lesern.
» Ihr Kommentar
Publireportagen

«Ausländer-Kredit» für Investitionen in der Heimat? Immer öfter - gerade auch vor den Ferien - wird das Beratungsteam von kredit.ch angefragt, ob auch in der Schweiz lebende Ausländer die Möglichkeit haben, einen günstigen, fairen Kredit zu erhalten. Fortsetzung



Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung



Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie. Fortsetzung







Versicherungen

news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. Fortsetzung


Ehemaliger Zurich-Chef Martin Senn hat Suizid begangen Zürich - Der ehemalige Zurich-Chef Martin Senn hat sich das Leben genommen. Er wurde 59 Jahre alt. Für den Konzern ist es bereits der zweite Suizid eines hochrangigen Managers innert drei Jahren. 2013 hatte sich der damalige Finanzchef Pierre Wauthier das Leben genommen. Fortsetzung


Gesundheit

Flut neuer Drogen in Europa hält an Lissabon - Immer mehr neue Rauschmittel halten Einzug in Europa. Der europäische Drogenmarkt sei «nach wie vor robust», teilte die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) in ihrem am Dienstag in Lissabon veröffentlichten Jahresbericht 2016 mit. Fortsetzung


Prothese für High-Heel-Trägerinnen Forscher der Johns Hopkins University haben eine spezielle High-Heels-Prothese für Frauen mit amputierten Beinen entwickelt. Fortsetzung


Bundesrat

Nationalrat genehmigt Millionen-Nachtragskredite Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum laufenden Budget deutlich genehmigt. Vor allem die zusätzlichen Kosten für das Asylwesen gaben aber im Rat zu reden. Fortsetzung


Das Bundeshaus ist bereit für die Sommersession Bern - In Bern beginnt heute Montag die Sommersession der eidgenössischen Räte. In der ersten Woche steht allerdings nicht das Bundeshaus, sondern der Gotthard im Zentrum: Wegen der Eröffnung des Basistunnels findet am dritten Sessionstag keine Sitzung statt. Fortsetzung


Inland

Ständerat geht bei Unternehmenssteuerreform taktisch vor Bern - Bei der Unternehmenssteuerreform III will der Ständerat der Wirtschaft weniger weit entgegenkommen als der Nationalrat. Die kleine Kammer hat am Montag die Interessen der Kantone im Auge behalten und verschiedene Steuervergünstigungen für Unternehmen abgelehnt. Fortsetzung


Nationalrat sagt Ja zur Stiefkindadoption für Homosexuelle Bern - Homosexuelle sollen künftig Kinder ihrer Partner oder Partnerinnen adoptieren dürfen. Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat dieser Änderung des Adoptionsrechts zugestimmt. Fortsetzung


Stellenmarkt.ch
Sachbearbeiter/ in Invalidenleistungen Ihr Aufgabenbereich In dieser Position stehen Sie in telefonischem und schriftlichem Kontakt zu Versicherten, Rentenbezügern, Arbeitgebern,...   Fortsetzung

dipl. Pflegefachperson HF Endoskopie abgeschlossene Ausbildung als dipl. Pflegefachperson HF Erfahrung im Bereich Endoskopie hohes Mass an Engagement und Flexibilität gute EDV-Kenntnisse...   Fortsetzung

Fachperson Ergänzungsleistungen (100%) Das Aufgabengebiet beinhaltet die ganzheitliche Bearbeitung von Anträgen inklusive Anspruchsverfügung sowie die Überprüfung von laufenden...   Fortsetzung

MITARBEITER/ IN Unser Unternehmen mit Sitz in Basel (am Bahnhof SBB) ist Haftpflicht-Versicherer des öffentlichen Verkehrs und der Seil bahnen in der Schweiz. Wir...   Fortsetzung

Dipl. Pflegefachperson mit Onkologie-Erfahrung für die Spitex Diplom als Pflegefachperson (FH, HF, DN II, AKP) Berufserfahrung im Bereich Onkologie ist ein Muss Erfahrung in der Spitex ist von Vorteil...   Fortsetzung

Wissenschaftliche/ -r Mitarbeiter/ -in Bodenschutz 100% Die Zürcher Böden stehen unter Druck: Trotz intensiver Bautätigkeit und vielfältiger Nutzungsansprüche sind sie Grundlage für gesunde Nahrungsmittel,...   Fortsetzung

KundenbetreuerIn Berufliche Vorsorge und Personenversicherungen Wenn der Mensch ein Ziel hat, ist ihm kein Weg zu weit. Wir haben unentwegt das eine Ziel vor Augen, nämlich unseren Kunden lückenlose, wirkungsvolle...   Fortsetzung

Pflegefachperson für ein familiäres Altersheim 80-100% im Tagdienst Diplom als Pflegefachfrau/ -mann HF, DN II, AKP Wiedereinsteiger/ -innen sind herzlich willkommen Erfahrung im Langzeitbereich ist von grossem Vorteil...   Fortsetzung