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Todeszahl nach Ecuador-Beben steigt auf rund 650

Quito - Nach dem schweren Erdbeben mit einer Stärke von 7,8 ist die Zahl der Todesopfer in Ecuador auf 646 gestiegen. Wie Präsident Rafael Correa am Samstag mitteilte, gebe es fast 12'500 Verletzte und noch 130 Menschen würden vermisst.

asu / Quelle: sda / Sonntag, 24. April 2016 / 09:42 h

Über 26'000 Menschen müssen weiter in Notunterkünften ausharren. Durch das Erdbeben an der Pazifikküste wurden auch 29 Ausländer getötet, darunter zehn Kolumbianer, zwei Briten, ein Ire, ein Italiener, ein Franzose und eine Deutsche. Das Erdbeben hatte vor einer Woche einen rund 100 Kilometer breiten Küstenstreifen schwer getroffen. Präsident Correa hat angekündigt, mit neuen Steuern den Wiederaufbau zu finanzieren. Dieser werde mehrere Milliarden US-Dollar kosten. So soll die Mehrwertsteuer für ein Jahr um zwei Prozentpunkte erhöht werden und reiche Ecuadorianer eine Vermögensabgabe zahlen.



Über 6600 Gebäude wurden durch das Erdbeben zerstört. /

Ein Hauptproblem in der Katastrophenregion ist die Wasserversorgung. Frankreichs Aussenminister Jean-Marc Ayrault teilte mit, sein Land schicke 30 Soldaten und eine Trinkwasseraufbereitungsanlage mit insgesamt 21 Tonnen Material in den südamerikanischen Staat. Ecuador ist bisher in hohem Masse vom Erdölexport abhängig. Um davon in Zeiten fallender Preise unabhängiger zu werden, soll der Tourismus gerade auch in der Pazifikregion ausgebaut werden. Durch das Beben werden die Versuche zurückgeworfen. Über 6600 Gebäude wurden laut Corea zerstört, zudem rund 7000 Kilometer an Stromleitungen.

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Erdbeben

Strengere Erdbebengefährdung für AKW-Standorte festgelegt Brugg AG - Die Atomaufsichtsbehörde ENSI hat die Erdbebengefährdung für die Schweizer AKW-Standorte festgelegt; Die Betreiber müssen erneut nachweisen, dass ihre Anlagen einem sehr starken Erdbeben standhalten. Die Vorgaben sind strenger und umfangreicher als früher. Fortsetzung


Italiens Staatschef besucht Friaul Udine - Der italienische Staatschef Sergio Mattarella hat am Freitag des verheerenden Erdbebens in Friaul Julisch Venetien gedacht, bei dem vor 40 Jahren rund 1000 Menschen starben und Zehntausende obdachlos wurden. Fortsetzung


Menschenschmuggler nutzten Not in Nepal aus Kathmandu - Menschenhändler haben die Notsituation vieler Nepalesen nach dem verheerenden Erdbeben vor einem Jahr schamlos ausgenutzt. Die Zahl verschleppter Menschen, die aufgegriffen werden konnten, stieg in den Monaten nach der Katastrophe um mindestens 15 Prozent. Fortsetzung


Naturkatastrophen

Weitere Unwetter wüten in Deutschland Schwäbisch Gmünd - Gewitter mit Starkregen haben in Deutschland nach den verheerenden Unwettern im Süden nun auch Nordrhein-Westfalen getroffen. Laub und Schlamm verstopften Kanalrohre, das Wasser lief über die Strassen und flutete Keller. Verletzt wurde ersten Angaben zufolge niemand. Fortsetzung


Vier Tote bei schweren Unwettern in Süddeutschland Schwäbisch-Gmünd - Bei schweren Unwettern und Überschwemmungen sind in Süddeutschland vier Menschen ums Leben gekommen. In Schwäbisch Gmünd wurden am Montag zwei Männer tot geborgen, sie waren in einen Kanalschacht gesogen worden. Fortsetzung


250 Personen sitzen im Valle Malvaglia TI fest Bern - Heftige Gewitter haben in der Nacht auf Sonntag in Teilen der Schweiz zu Überflutungen und Stromausfällen geführt. Im Tessin mussten nach heftigen Gewittern am Samstagabend Strassen wegen Erdrutschen gesperrt werden. Fortsetzung


Ausland

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