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Trump stellt Energie-Politik vor

Bismarck - Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat für den Fall seiner Wahl eine Kehrtwende in der amerikanischen Energie-Politik angekündigt. «Wir werden die Kohle retten», erklärte er in einer Rede am Donnerstag.

kris / Quelle: sda / Donnerstag, 26. Mai 2016 / 23:34 h

Auf einer Öl-Konferenz in der Stadt Bismarck in Bundesstaat North Dakota nannte er als Kernpunkte einen Rückzug aus dem Pariser Klima-Abkommen, eine Lockerung der Umweltvorschriften und eine Rückbesinnung auf fossile Brennstoffe. Als Teil seines Energie-Plans unter dem Motto «America First» (dt. «Amerika zuerst») werde eine US-Vorherrschaft bei Energie zu einem aussenpolitischen und strategischen Ziel erklärt. Gleichzeitig werde er jedoch «rationale Sorgen um die Umwelt gebührend berücksichtigen». Trump warf in der Rede auf der Williston Basin Petroleum Conference Präsident Barack Obama und der demokratischen Bewerberin Hillary Clinton vor, sich dem Rohstoffreichtum der USA zu verweigern und die Gelegenheit zur Schaffung von Arbeitsplätzen nicht zu nutzen.



Trump verspricht die Kehrtwende in der amerikanischen Energie-Politik. /

Zudem kündigte er eine erneute Prüfung der umstrittenen Keystone-XL-Pipeline an, die von Kanada in die USA führen soll.

Obama hatte das Projekt mit Hinweis auf Umweltschutzbedenken gekippt. «Ich will, dass es gebaut wird, aber ich will einen Teil des Profits», sagte Trump. Die Einkünfte aus der amerikanischen Energie-Produktion sollten zum Wiederaufbau der maroden Infrastruktur verwendet werden.

Klimawandel-Skeptiker als Berater

Mit seiner Energie-Politik geht der Milliardär auf Konfrontationskurs zu Clinton und dem zweiten, abgeschlagenen demokratischen Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders. Beide haben einen Ausbau alternativer Energien im Kampf gegen die globale Erwärmung angekündigt.

Trump hatte Mitte Mai einen bekannten Klimawandel-Skeptiker und Fracking-Befürworter als Energieberater hinzugezogen. Der Milliardär hat seit Donnerstag einem Medienbericht zufolge die notwendigen Delegiertenstimmen zusammen, um auf dem Parteitag im Juli auf Anhieb zum Kandidaten gewählt zu werden.


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