| Montag, 23. Januar 2012 09:42 Uhr |
| 2 Dinge darf man heute nicht mehr sein |
| JasonBond aus Strengelbach (3579 Kommentare seit Do, 14.01.2010) |
| Schweizer und über 40.
Sonst hat man auf dem Arbeitsmarkt keine Chance mehr, sollte man Arbeitslos werden.
Das ist ein Fakt. Die Firmen empfinden Schweizer über 40 heute als Finanzrisiko.
Zu verdanken haben wir dies z.B. dem Club der mächtigen neoliberalen Mittelstandskiller, der Economiesuisse.
Diese lässt eine Milliardenschwere Unternehmenssteuerreform am Volk vorbeimogeln und zermürbt seit über zehn Jahren zusammen mit der SVP und ihren FDP Marionetten unsere Sozialwerke.
Die Firmen wissen heute, dass sie billig und einfach Junge Fachkräfte aus dem Ausland einstellen können. Bereits werden systematisch in vielen Unternehmen über 40 Jährige mit fadenscheinigen Begründungen wegrationalisiert, damit man den jungen billigen Ausländer Platz schaffen kann.
Wir werden am Ende dieses Jahrzehnts haarsträubende Situationen haben, wo der Mittelstand zu einem grossen Teil zum Working Poor gemacht worden ist, oder gar keine Arbeit mehr hat.
Die Arbeitslosenquote, die ebenfalls durch die Mächtigen obererwähnten manipuliert wird, ist in Wahrheit mindestens doppelt so hoch. Nur eben, wer rausfällt und zum Sozialamt geht, wird einfach nicht mehr erfasst.
Und mit der letzten ALV Revision haben wir diesem Treiben noch kräftig in die Hände gespielt.
Geradezu grotesk finde ich den Linken dafür die Schuld zu geben.
Die Triebtäter Nr. 1 in Sachen Zuwanderung begünstigen ist und bleibt die Neoliberale Economiesuisse und ihre Marionettenpartei FDP, während man gleichzeitig den Mittelstand abschafft zum Wohle des Marktes, was nichts anderes heisst, als zum Wohle der Chefetagen der Unternehmen.
Man muss sich fragen, wie lange das Schweizer Volk diese bittere Wahrheit noch verdrängen kann.
Bald wird jeder mindestens einen in der Verwandtschaft oder Bekanntschaft haben, der mit über 40 keinen Job mehr findet. Vielleicht wacht dann das Volk endlich auf. |
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