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Thema:Obamas Verkaufstour
Freitag, 5. Juni 2009 18:55 Uhr
Amerikaner spekulieren über antichristliche Wurzeln ihres neuen Präsidenten
Roland71 aus Boningen (626 Kommentare seit Do, 20.03.2008)
Nach der Wahl von Barack H. Obama erlebte die Internet-Suchmaschine Google ein Phänomen, das sie bis dahin so nicht kannte: Millionen und Abermillionen von Suchanfragen gingen weltweit in kurzer Zeit mit nur einem Stichwort ein: „Antichrist". Die Google-Nutzer wollten wissen: Könnte Barack Hussein Obama der Antichrist sein? Ein Google-Sprecher sagte dazu: „Dies ist ein Problem, das wir noch nie vorher in der Politik in diesem Ausmaß gesehen haben." Derzeit läuft tatsächlich in den USA - besonders in den „frommen" Kreisen - eine breite Diskussion darüber, ob der zukünftige US-Präsident schon der biblische Antichrist sein könnte. Dabei kommen interessante Hintergründe ans Tageslicht, die in Europa wenig bekannt sind. "' So listet der Baptist Dr. J. R. Church in einem von ihm herausgegebenen Magazin mit dem Titel „Prophetie in den Nachrichten" detailliert auf, dass viele US-Präsidenten Vorfahren in den europäischen Adelshäusern haben. So soll George W. Bush verwandt mit 60 Adelsfamilien in Europa sein. Laut der US-Zeitung Washington Times ist Bush ein Cousin 4. Grades in der 15. Generation des spanischen Königs Ferdinand II., der mit Isabella von Kastilien verheiratet war (Heirat 1469). Church legt nun in seinem Aufsatz dar, dass Obama mütterlicherseits über eine Cousin-Schiene, bei der eine gewisse Familie Hinckley eine Schlüsselrolle spielt, mit George W. Bush verwandt ist. Obama ist aber nicht nur verwandt mit Bush, sondern auch mit Bushs Vizepräsident Dick Cheney oder auch mit dem ehemaligen britischen Premierminister Sir Winston Churchill (1874-1965). Für viele Liebhaber prophetischer Deutung sind diese Hinweise deshalb von Interesse, weil die Annahme besteht, dass der Antichrist seine Wurzeln im alten/neuen Römischen Reich haben wird. Andere Ausleger gehen davon aus, dass der Antichrist ein Jude sein müsse. Auch hier liefert die Abstammung von Obama interessante Hinweise. Denn sein Vater stammt aus Kenia und könnte Wurzeln bei den schwarzen Juden Ostafrikas haben. Allerdings lässt sich hier eine Kette zu den Vorfahren (noch) nicht so detailliert nachweisen, wie das über die Mutter von Obama der Fall ist.
Church bringt dann in seinen Ausführungen eine Sehweise ins Spiel, die in der Christenheit bekannt, aber recht umstritten ist. Jüdische, außerbiblische Schriften sprechen davon, dass der Antichrist einen Vater aus dem Stamme Juda und eine Mutter aus dem Stamme Dan haben wird, der in der Bibel nur einige wenige Male erwähnt wird. Church behauptet nun - und belegt dies mit Aussagen aus Schriften der Antike -, dass es eine Verbindung zwischen dem Stamm Dan und den europäischen Adelshäusern gebe. So schreibe beispielsweise Homer (lebte Ende des 8. Jahrhunderts vor Chr.) in seinem Epos Ilias, dass die Spartaner früher Danaer genannt worden seien. Sollte dies zutreffen, was Church skizziert, dann könnte Obama tatsächlich eine verwandtschaftliche Beziehung über seine Vorfahren in den europäischen Adelshäusern zum israelitischen Stamme Dan haben. Über seinen kenianischen Vater könnte eine Verbindung zum Stamme Juda bestehen. Genetische Forschungen haben nämlich ergeben, dass die afrikanischen Juden tatsächlich vom Stamm Juda abstammen.
Ganz gesichert ist, dass Obamas Frau Michelle eindeutige jüdische Wurzeln hat. Frau Obama ist verwandt mit Rabbi Capers Funnye, einem der prominentesten schwarzen Rabbis in den USA. Er und Michelle Obama sind Cousin/Cousine. Funnyes Mutter und Michelle Obamas Großvater väterlicherseits waren Bruder und Schwester.
Wie immer man die Blutlinien-Theorie bewerten mag, Fakt ist, dass es mittlerweile über eine Million Einträge im Internet gibt, die sich mit dem Thema „Obama als Antichrist" befassen. Was drückt dieses Phänomen aus?
Dr. Church ist der Ansicht, dass Obama noch nicht der Antichrist sein kann (was er aber nicht näher begründet) - gleichwohl könne dies ein US-Präsident irgendwann einmal sein, versichert er.

Islamische Stimmen bejubeln Obama

Louis Farrakhan, afro-amerikanischer Führer der Bewegung „Nation des Islam" in den USA, sagte nach der Wahl von Barack Hussein Obama: „Sie [B. H. Obama] sind das Instrument, dass Allah benutzen wird, um einen universellen Wandel hervorzubringen." Weiter äußerte sich Farrakhan über Obama: „Dies ist ein Zeichen. Wenn der Messias spricht, wird die Jugend zuhören. Und der Messias ist absolut hier." Ahmed Yousef, politischer Berater des Chefs der Terror-Organisation Hamas, sagte nach der Wahl Obamas: „Wir glauben, dass die Wahl von Senator Obama ein historischer Gewinn für die Welt ist und eine Gelegenheit, die US-Außenpolitik in Richtung einer neuen Einstellung mit Amerikas Feinden zu ändern." Auch Irans Präsident Ahmadinedschad meldete sich zu Wort: „Ich gratuliere Ihnen [Obama] dazu, dass Sie die Wahl gewonnen haben. Sie wissen, dass die Chancen, die Allah den Menschen verleiht, kurzlebig sind. Ich hoffe, Sie machen das Beste aus dieser Möglichkeit ..."

© TOPIC-Verlag Ausgabe 2009
Ihr Kommentar zum Beitrag von Roland71:Zurück
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2 Kommentare
· Amerikaner spekulieren über antichristliche...
Roland71Fr, 05.06.2009 18:55
· Obama läutet Politikwende in ethischen Fragen ein
Roland71Fr, 05.06.2009 18:13
 
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