| Montag, 15. März 2010 18:08 Uhr |
| Angst und Abgänge könnte stark reduziert werden |
| manas aus Ettingen (1 Kommentar seit Mo, 15.03.2010) |
Wer selber einmal von einer Fusion oder ähnlich in führender Funktion betroffen war, kennt die Themen bei Kader und Mitarbeitern in einer solchen Zeit: Angst vor Verlust an Einfluss, Erfolgspotentialen, Zuständigkeiten oder gar des Arbeitsplatzes. Der Grund für diese Ängste sind die mangelne Kommunikations- und Sozialkompetenz der "Neuen". Die Kommunikation wird nie werteneutral gehalten, sondern das Neue ist immer besser, erfolgversprechender etc. anstatt einfach "anders". Mit dieser Aussage "anders" wird kein Gefühl des Ungenügens mit kommuniziert. Oft müssen die künftig zuständigen Kader die Integrationsmassnahmen selber durchführen, was bei der vorhandenen Belegschaft natürlich sofort passiven Widerstand aufbaut, was wiederum eine stärkere Positionierung der "Veränderer" zur Folge hat. Ein erfolgversprechender Ansatz eine neutrale Kommunikation zu gewährleisten und nicht übermässig Emotionen aufzubauen, ist der Einsatz eines Interim Managers, welcher keine persönlichen Ziele zu verfolgen hat und so auch eine wesentlich neutralere Kommunikation erreicht. Da Erfahrungen mit Fusionen und Integrationenen nicht alltäglich sind, sind immer wieder unerfahrene Leute für diesen Prozess verantwortlich. So wird dem Ansatz "Interim Manager" leider wenig Aufmerksamkeit geschenkt, Jeder ist immer der Beste und Grösste und kann das selber. Fairerweise muss festgehalten werden, dass es auch positive Beispiele von Fusionen und Integrationen gibt. |
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