| Sonntag, 4. Mai 2008 18:49 Uhr |
| Angst vor China müssten alle haben |
| train0 aus Linthal (1 Kommentar seit So, 04.05.2008) |
Manchmal frage ich mich, wie weit das kollektive Vergessen bezüglich China wohl gehen mag. Alle diejenigen, die jetzt so positiv über China reden, haben offenbar vergessen, dass die Chinesen vor knapp 50 Jahre einen Krieg nach dem anderen angezettelt haben und viel Leid über Asien gebracht haben, indem sie andere Kommunisten unterstützt haben. Aber auch der Westen hat gelitten, wieviele Tote hatten den die Truppen der Vereinten Nationen in Korea zu beklagen? Nicht nur Amerikaner, sondern auch Europäer waren in den Kontingenten vetreten und viele von Ihnen kamen tot oder gar nicht zurück. China ist bekannt für die Rücksichtslosigkeit, mit der es Andersdenkende verfolgt. Nur hat es jetzt sein Kampfgebiet auf den Kommerz verlegt. Aber auch da können einige ihre Liedchen singen bezüglich Rücksichtslosigkeit. Der Staat schaut sehr gut darauf, die eigenen Vorteile zu schützen. Wehe dem, der nicht daran denkt. Todesstrafe bereits für kleinere Vergehen ist nicht selten, vor allem dann, wenn das "Volkswohl" bedroht ist. Einem anderen Staat trägt man diese Vergehen immer noch nach, mahnt, sie nicht zu vergessen! Wo ist da der Unterschied? Beim Geld? Egal wieviel Staatsraison hinter den aktuellen Stillhalteparolen des Westens liegen mag: Tibet hat viel gelitten und leidet immer noch, ich finde es unhaltbar, einfach darüber wegzugehen um den Riesen China nicht zu provozieren. Wir sind für viele Tibeter eine zweite Heimat geworden, haben entrüstet nach China geblickt und uns klar zu Wort gemeldet, aber das ist lange her- zu lange? Sind wir so feige geworden? Jetzt braucht es den Mut, zu China "NEIN" zu sagen! |
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