| Mittwoch, 26. Mai 2010 17:45 Uhr |
| Armee in Friedenszeiten ist wie ein Regenschutz bei einer Trockenperiode |
| BigBrother aus Arisdorf (1245 Kommentare seit Fr, 19.06.2009) |
| Ob es eine Armee braucht oder nicht, ist eine Frage der Überzeugung und eine Frage, ob die Schweiz autonom bleiben soll oder nicht. Da könnte man endlos diskutieren über die Notwendigkeit dieser Institution. Bei der nächsten Abschaffungsinitiative würde ich auch in der heutigen "Bedrohungslage" nein stimmen. In Friedenszeiten eine Armee aufrecht zu erhalten, ist ein schwieriges Unterfangen. Im Krisenfall muss sie aber präsent sein, da kann man sie nicht erst aufbauen, wenn sie einsatzbereit sein sollte. Sie scheinen mit Leuten wie Gadhafi zu sympathisieren, denn der wollte die Schweiz ja auf die umliegenden Staaten aufteilen. Im Koreakrieg waren die USA technisch haushoch überlegen, aber die Partisanenkämpfer haben trotzdem gesiegt. Es ist also nicht eine Frage der Grösse oder der Ausrüstung, sondern eine Frage des Willens und der optimalen Ausnützung der Topografie. Ich will nicht versuchen, sie von der "richtigen" Armee zu überzeugen. Aber ob ausgerechnet die opportunistische FDP berufen ist, ein zeitgemässes Armeeleitbild zu präsentieren, scheint mir mehr als fraglich zu sein. |
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