| Sonntag, 6. November 2011 23:58 Uhr |
| Bin gar nicht anderer Meinung |
| keinschaf aus Henau (822 Kommentare seit Sa, 09.04.2011) |
| Ich pflege einfach zu fragen, wenn mich was interessiert ;-)
Ihre Ueberlegung war es wahrscheinlich, dass es eigenartig ist, unsere Pensionskassen(spar-)gelder beispielsweise ausgerechnet in Immobilien zu investieren (um dort Gewinn abzuschöpfen), und damit die Mietpreise in die Höhe treiben. Immerhin sind ja Rentner oft auch Mieter.
Ein perpetuum mobile der Oekonomie... es generiert den Verwaltungen Gewinne - im übrigen kann es bestenfalls eine Nullnummer sein.
Nur mit der vorgeschlagenen Lösung, jeden Sparer automatisch zum Immobilienbesitzer zu machen, kann es allerdings auch nicht getan sein. Wir leiden unter dem Zwang, das Geld als Funktion der Zeit sich vermehren zu lassen und uns dann auch noch von dessen kurzfristigem Scheingewinn abhängig zu machen.
Eine Kuh, die nur ihre eigene Milch säuft, wird davon nicht dicker und nach einiger Zeit sterben.
Zins ist Gewinn ohne Wertschöpfung, nur als Funktion der Zeit. Schön für die Geldverleiher und Verwalter, Pech für die Wertschöpfer. |
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