| Donnerstag, 20. März 2008 23:25 Uhr |
| Calmy-Rey und ihre Mediengeilheit |
| DaniZh aus Zürich (7 Kommentare seit Do, 20.03.2008) |
Wenn ich so die Pressebilder über den kürzlichen Iran-Besuch unserer Aussenministerin betrachte, fällt mir Calmy-Reys „spezielles Lächeln“ unter ihrem weissen Foulard ganz besonders auf: es ist ein exaltiertes, unechtes, vielleicht sogar scheinheiliges Lächeln! In der Mutter-Theresa-Pose, zusammen mit Mahmoud Ahmadinejad, Irans Präsident, wird dieses Calmy-Rey-Lächeln für mich aber zu einem fast unheimlichen, zynischen Grinsen! Aber es geht ja hier nicht nur primär um Calmy-Reys „Lächeln“! Dieses Lächeln quittiert bekanntlich ein Gas-Milliardengeschäft, das soeben die Schweiz mit einem der zweifelhaftesten und gefährlichsten Politiker der aktuellen Weltpolitik tätigte, dem Präsidenten eines Landes zudem, das seit Jahrzehnten aufs Schwerste die rudimentärsten Menschenrechte verletzt. Die Spatzen pfeifen es weltweit von den Dächern, dass dieser Mann, der hier seine Schmutzfinger im Spiel hat, Böses im Schilde führt: klar und deutlich trompetet er immer wieder seine Vernichtungswünsche gegen den jüdischen Staat Israel in die Welt hinaus! Und es gibt keinen Grund, ihm die Ernsthaftigkeit dieses Ansinnens nicht zu glauben. Der Holocaust am jüdischen Volk, das wohl schrecklichste Verbrechen in der Menschheitsgeschichte, ist für diesen Mann (ein weiteres schlimmes Detail ) inexistent, hat es nie gegeben. Wie kommt es da, dass ausgerechnet die EDA-Chefin Calmy-Rey, die immer wieder hoch auf dem hohen Ross thronend, den jüdischen Staat Israel an den Pranger stellt und ihm laufend bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit Menschenrechtsverletzungen vorwirft? Wie untersteht sich diese „Moralapostelin“ dann gleichzeitig, höhnisch lächelnd im weissen Kopftuch einem der schlimmsten Menschenrechtsverletzer unserer Zeit, dem Iraner Mahmud Ahmadinejad, ihre Referenz zu erweisen und sich auf dieses Milliardengeschäft einzulassen. Das ist pure Heuchelei! EDA, quo vadis? H. Daniel Schürch-Tal, Zürich
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