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Thema:Die Todsünden der Bankenkrise
Sonntag, 23. August 2009 11:38 Uhr
Da kann ich ergänzend auch noch etwas beitragen, das ...
thomy aus Bern (3505 Kommentare seit Mi, 07.05.2008)
... zwar denen nichts nützt, die diese Möglichkeiten nicht haben, aber doch etwas Licht in die Verteilung der Güter ... bringt.

Ich/wir, meine Frau und ich, selbst bemühen und gegenwärtig um den Kauf einer Eigentumswohnung .... Wir sind, wie schon gesagt, nicht reich und auch nicht begütert, aber doch mit einem vorhandenen Kapital "gesegnet" (zusammengespart und erhalten), dass es uns möglich wäre dieses Vorhaben zu realisieren -

Wenn nicht die Boden- und Immobilienspekulation und die Gier nach Gewinnen die Preise derart in die Höhe getrieben hätte (immer noch, trotz "Krise" ...), dass es zurzeit kaum möglich ist, etwas Geeignetes zu finden, was auch im heutigen Umfeld liegen muss, da wir hier Wurzeln geschlagen haben!

Sie denken jetzt vielleicht "kein Problem" ... Weit gefehlt! Hier kommt ein Vorteil dazu, der momentan wohl hilft, aber auf der anderen Seite wieder gefährlich ist in Zukunft!

Es GIBT Wohnraum genug ...! Aber nur für Gutbetuchte! Für uns Normalbürger auch da wieder nur "Restposten" quasi!

Ein Problem besteht immer noch und wird von den oberen Zwanzigtausend hätschelnd kultiviert! Als Beispiel: Eine 41/2 Zimmerwohnung um die 110 m2 an doch einigermassen guter Lage benötigt zur Zeit ein Kapital von/ab Fr. 600'000.-- !

Da müsste man schon viel Eigenkapital haben, um noch mitzureden. Die Banken sind zwar in der Lage einiges an Hypotheken zu gewähren, aber es bleibt dennoch ein Rest, der für uns und andere vorsichtig Kalkulierende schlicht zu teuer wäre - besonders, wenn man mit 5% kalkuliert, was in die Zukunft gesehen richtig ist!

Sie können selbst rechnen, wenn es Sie interessiert: Wenn ein selbst beizubringendes Restkapital bleibt von ca. 350'00.--, so ergibt das einen monatlichen Zins von ca. Fr. 1'500.-- + Nebenkosten Fr. 400.-- ... also Fr. 1'900.-- im Minimum, was so eine Wohnung kosten würde ... Zu teuer für ein normales Budget, weil es auch in Problemzeiten (finanziellen!) noch bezahlbar sein müsste!

Günstigeres gibt es zur Zeit kaum mehr zu kaufen!! DA liegen die Probleme BEI UNS in der Schweiz selbst, denke ich!

Auch wir werden noch, mit etwas weniger Glück, in eine Art Immobilienkrise laufen, meine ich, wenn sich die Wirtschaftslage weiterhin nicht erholt und die Einkommen diese Art von Ausgaben nicht mehr tragen können -

Als Beispiel: Dass zwei Partner arbeiten ist vielfach mit der Zeit zu anstrengend und ernsthafte Probleme angesagt! Auch hier wird fahrlässig spekuliert, 'auf Teufel komm raus'.

UND es scheinen mir wieder zuviele derart 'Spekulierende' zu sein, die mithelfen, die Gier der Profi-Spekulanten zu befriedigen!

Schade, hier wird, an diesem einen Beispiel, ein Er-Lebensmodell zelebriert, das spürbar ungesund und zerstörerisch ist, denke ich!

Wir selbst bleiben halt abwartend - wir werden und nicht in einer Spekulationsblase bewegen, wie bisher auch nicht!
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5 Kommentare
· Too much
MidasSo, 23.08.2009 18:42
· Sind Banker dabei wirklich so abnormal?
FH001Sa, 22.08.2009 18:30
· Ich kenne aber sehr viele Leute, die sind mit...
thomySa, 22.08.2009 19:56
· aus dem Vollen schöpfen...
caissaSa, 22.08.2009 21:07
· Da kann ich ergänzend auch noch etwas...
thomySo, 23.08.2009 11:38
 
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