| Montag, 18. August 2008 07:21 Uhr |
| Das Objektiv der Kamera |
| logine aus arth (228 Kommentare seit Sa, 10.05.2008) |
Die Wichtigkeit der Dinge ist nicht davon abhängig, wo gerade ein Kameraobjektiv oder Schreibstift sie erfasst. Momentan ist die ganze Presse proTibet. Richard Gere, Sharon Stone, die im Erdbeben die gerechte Strafe für die chin. Tibetpolitik sieht - soweit geht das schon, krass, nicht?! Zu Ihren Aussagen: 1. wessen Interessen werden da vertreten? I do not know. Der Dalai Lama ist nicht nur spirituelles Oberhaupt, ers ist Staatschef mit einer Exilregierung, so quasi ein Papst, den man aus dem Vatikan gejagt hat, dazu soll er auch noch eine göttliche Inkarnation sein, na ja.... 2. Die Chinesen haben viel gegen Elend und Hunger für Milliarden von Menschen versucht zu tun. EIne Leistung, die ich sehr honoriere. Was genau seit 50 Jahren im TIbet abgeht - auch das weiss ich nicht genau, ich lese mich gerade erst ein. 3. Ich verschilesse die Augen nicht - bin aber pragmatisch: natürlich soll man auf Miisstände aufmerksam machen - schon im Vorfeld Olympias wurde protestiert, und nicht wenig. Viele riefen zum Boykott - wären diese vielen bereit, die Konsequenzen für ihr Handel zu tragen? Und Sie? Kaufen Sie keine chinesischen Produkte mehr? Die sind aber allgegenwärtig. Bei Südafrika wars einfacher, da musste man primär auf Ferien am Kap und Granny Smiths verzichten .... Im übrigen habe ich wenig Vertrauen in die Weltöffentlichkeit, ist der "thrill" weg geht sie an die Tagesordnung über: Dafour, Georgien!! etc. Und die Aktivisten - Ausländer, ich nehme an, die erhalten ein Sondertreatment, da wrid die Diplomatie sie schon vor Schaden bewahren und sie dort rausholen, wo sie sich selbst hineinmanöwriert hatten. Also, die Aktion ist ein Sturm im Wasserglas mehr.
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